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Auf meinem Lern-Blog "Hundert Welten"   Ein Bericht einer Abiturientin, wie sie sich fürs Abi vorbereitet hat:   Hier gehts weiter...   hundertweltenHerzlich willkommen!
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Und nach dem Abitur?

 

Das Volksbegehren der Freien Wähler zum G9 steht bevor, die SPD bekennt sich zum G9 und Seehofer liebäugelt angeblich wieder mit dem G8. Das Kultusministerium rechnet noch am Durchschnitt, manche Schulen geben ihren Schnitt preis, andere nicht. Viele schaffen das Abitur mit sehr guten Noten, andere mittelmäßig, wieder andere gerade so und viele auch nicht. Die Schere geht scheinbar weit auseinander.

 

Doch was ich immer wieder höre und heute auch in der SZ gelesen habe ist, dass viele AbiturientInnen gar nicht wissen, was sie nach ihrem Abitur machen sollen. Sie haben sich so aufs Lernen konzentriert, dass ihnen keine Zeit zur Orientierung blieb. Viele wissen auch weder um ihre Stärken, noch um das, was ihnen wirklich wichtig ist im späteren Berufsleben!

Auszeit nach dem Abitur

Nach dem Abitur-Stress brauchen sie oft erst einmal Ruhe, ein ganzes Jahr Auszeit um durchzuschnaufen, weil sie keine Lust auf die gleiche Mühle haben. Sie wollen sich orientieren, ausprobieren, Erfahrungen sammeln oder etwas ‚Sinnvolles‘ machen.

 

 

Studieren könne man auch noch später, wissen nicht, ob sie überhaupt studieren wollen, oder wissen ganz sicher, dass sie lieber ein Handwerk lernen, wo man etwas für die erbrachte Leistung bekommt, im Gegensatz zur Schule!

 

17-jährige AbsolventInnen fühlen sich auch oft noch zu jung zum Studieren. – Und nun frag ich mich ernsthaft, wo der Vorteil des eingesparten Jahres ist! Erfahrungen könnten auch während der Schulzeit gesammelt werden und etwas ‚Sinnvolles‘ könnte man während dieser Zeit auch machen. Die Zauberwörter heißen ‚individualisiertes Lernen‘ (nach eigenem Tempo!), Herausforderung und Verantwortung.

 

Wie gehen wir mit der Zeit und der Zukunft unserer Jugendlichen um?

 

Es gibt schon so viele tolle Beispiele Schule und Lernen anders zu gestalten. Und JEDE/R kann mitwirken. Entweder direkt im Kontak mit SchülerInnen, oder bei der Unterstützung innovativer Einrichtungen oder durch eigenes Engagement in Initiativen, die bildungspolitisch aktiv sind. Zum Beispiel: