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Alexandra Lux

Mein persönlicher Jahresrückblick

 

Jahresrückblick – eigentlich mach ich so was für gewöhnlich nicht. Eigentlich! 😉 – Das Jahr 2015 war irgendwie ein besonderes Jahr. Wo ich mich auch umhöre, jeder erzählt, dass das Jahr besonders schnell verging – nicht immer liegt das am Alter! – Jeder erzählt, dass sich in diesem Jahr wahnsinnig viel veränderte…. Jeder darf für sich selbst herleiten, was der Hintergrund sein mag.

„Für mich haben sich wirklich große Ereignisse ergeben, die mich sehr bewegen, auch viele Kleine, die etwas zur Veränderung beigetragen haben, doch alles möchte ich hier nicht aufzählen…“

 

Mein ebook wurde auf vielfachen Wunsch als Druckausgabe aufgelegt und nun kann also auch haptisch darin geblättert werden. Außerdem gibt es einige Interviews mit meiner Verlegerin zu den einzelnen Themen. Alles zu sehen auf der Verlagsseite. Hat sehr viel Spaß gemacht!

Mein Lernblog ging so richtig an den Start. Neue Seite, neuer Name, jede Woche ein Artikel zum jeweiligen Monatsthema. Samt Imagefilm von „People in focus“. Danke für die professionelle und wertschätzende Zusammenarbeit! – Inzwischen haben sich eine Menge Artikel angesammelt in den Hundert Welten des Lernens.

Vor vielen Jahren hatte ich die Idee, bei den Ausbildungskursen für Montessori-Pädagogen mitzuwirken. Es hat sich nie konkretisiert, also habe ich diese Idee vor ca. 2 Jahren begraben… Sollte wohl nicht sein. Und dann wurde ich im Frühjahr gefragt, ob ich nicht im Referententeam der Montessori-Akademie-Biberkor gehören möchte. Ohne zu überlegen sage ich zu und es fühlt sich richtig gut an. Auch wenn die ersten Einsätze erst im Herbst sind. Im Sommer hospitiere ich bei meiner ehemaligen Kollegin und langjährigen Referentin und bin begeistert, gleichzeitig bezweifle ich, dass ich jemals so viele wichtige Dinge zwischen den Materialpräsentationen erzählen kann. Ich stelle mich der Herausforderung und erlebe wunderbare Kurse mit sehr offenen und engagierten Teilnehmern. Es fühlt sich an, als hätte ich nie etwas anderes gemacht. All die Jahre fließen zusammen und nun kann ich mein Wissen sehr umfassend weiter geben.

Es sind nicht die perfekten Techniken der Materialeinweisungen, sondern es macht die Einstellung zum Lernen, zum Kind und seinen Potenzialen, seinen eigenen Lernwegen, sowie seinen Prozessen. Es sind der Respekt und das Wohlwollen, nicht eine Technik.

Ich genieße es sehr, die Basics der Montessori-Pädagogik vermitteln zu dürfen. Ebenso genieße ich es, mit meiner ehemaligen Kollegin wieder – in veränderter Konstellation zusammen zu arbeiten! Auch die Wertschätzung der Akademieleitung, die mir entgegengebracht wird, berührt mich sehr.

Die LernCoachings am ehemaligen Schulkolleg wurden eingestellt, ein persönlicher Rückschlag, schade. Doch nicht lange danach ergab sich eine neue Möglichkeit… Ein langjähriger Trainerkollege ruft an und erzählt mir, dass er ein Projekt für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge startet. Er würde es mit einem Team komplett neu aufbauen, ob ich mit dabei wäre… Wir trafen uns… und … kann man da nein sagen? So kam die ganze Flüchtlings“krise“ ganz nah an mich ran. Im Lauf des Sommers und des Herbstes nahm ich all die Veränderung, die politische Situation, die Hilfsbereitschaft und all das Elend und Leid mit ganz anderen Augen wahr, denn ich war irgendwie mittendrin.

Ich durfte sechs wunderbare junge Menschen kennen lernen, ich darf sie auf ihrem Weg begleiten, mit ihnen lachen und traurig sein, mit ihnen staunen und lernen, mit ihnen kochen und essen, mit ihnen leben. Dabei erlebe ich mich, meine Automatismen und unser Deutschsein auf eine ganz besondere Weise. Ich habe in dieser Zeit sehr viel über mich gelernt. Ich habe mir sehr viele Gedanken über unsere Weltsituation gemacht und sehr viel Unsinn gelesen und gehört. Ich war wütend über so viel Ignoranz Egoismus und Dummheit. Ich habe sehr viel reflektiert über mein Verhalten. Ich habe eingesehen, dass einer alleine die Welt nicht retten oder verändern kann, aber ich habe noch mehr erkannt, dass einer allein in seinem Bereich sehr viel verändern und bewegen kann. Ich habe wunderbare Menschen dadurch kennen gelernt, mir sind so viele „Zufälle“ begegnet, dass man nicht mehr an eine Unberechenbarkeit glauben kann. Und ich bin mir sicher, dass wir es gemeinsam schaffen werden. Ich weiß nicht wie, aber ich weiß dass… denn uns bleibt nichts anderes übrig. Da können dunkle Mächte Intrigen spinnen wie sie wollen. Das Gute wird siegen, wie im Film, denn positive Energien haben mehr Kraft.

Ich werde mich nicht unterkriegen lassen und ich werde weiter dafür leben, dass wir eine lebenswerte Welt erschaffen können. Kleine Schritte des Möglichen, immer wieder ein bisschen verrückt und unberechenbar, damit Unmögliches möglich werden kann. Es wird alles seinen Sinn haben, auch wenn wir ihn noch nicht erkennen können.

Ich bin sehr dankbar für das Jahr 2015 und sehr gespannt, was 2016 bereit hält. Es hat jedenfalls schon sehr turbulent begonnen 🙂

 

 

Eigenverantwortung statt Abhängigkeit von den Umständen

 

Ein neues Jahr – ein neues Vorhaben. Wie hat es begonnen? Hmmm…. Da letztes Jahr zwei Bücher erschienen sind, die zumindest teilweise in meiner Verantwortung liegen. „Klasse Stimmung!“ und „Starke und selbstbewusste Kinder durch achtsame Begleitung“ war ich so stolz und euphorisch, dass sich sofort eine neue Buchidee geformt hat.

Eigentlich war ich dabei, alle meine Angebote in einzelne Bausteine zu gliedern, um flexibler auf Bedürfnisse meiner Kunden eingehen zu können. Das Ergebnis zeigte sich dann als perfekte Gliederung für ein Buch. (Mehr möchte ich jetzt hierzu nicht verraten 😉 )

 

Motiviert dazu bin ich schon, doch wann schaffe ich mir die Zeitfenster um in die Schreiberei eintauchen zu können? – Das wird sich wohl zeigen. Da ich jedoch auch ungeduldig bin und GLEICH etwas machen möchte, habe ich das Buchvorhaben etwas eingedampft und das war dann die Idee, tatsächlich JEDE Woche einen Blogbeitrag auf dem längst sträflich vernachlässigten „Probier-Blog“ zu Lernthemen. Der entstand irgendwann einfach nur, weil ich das bloggen mal ausprobieren wollte. Aber wenn er schon mal da ist 🙂

 

Die Idee begeisterte mich, doch werde ich die Zeit dafür haben? JEDE Woche ein Artikel. Hab ich ja schon die letzten Jahre nicht mal einmal im Monat die Zeit gefunden. Klar, weil’s mir nicht so richtig wichtig war. ABER JETZT! – Redaktionsplan geschrieben und los. Die ersten Artikel sind schon vorbereitet und geplant. – Wunderbar, Zeitpuffer sind immer gut. Die Technik lässt es planen und so kann ich „vorarbeiten“ 🙂

 

Das Thema des Januars ist „Eigenverantwortung“. Erstens ist mir das Thema überaus wichtig, daher steht es am Anfang. Zweitens passt es jetzt ins Schuljahr, da nach dem „ans-neue-Jahr-gewöhnen“ nun wirklich der „Ernst“ beginnt und es höchste Zeit wird, Eigenverantwortung zu übernehmen. Nicht nur für Schüler, denen eine Abschlussprüfung bevorsteht. Und drittens passt es ja auch zu meinem Vorhaben. ICH bin verantwortlich, ob ich MEIN Ziel erreiche. Eigenverantwortung deshalb, weil ich keine Zuarbeiten von jemandem brauche, Eigenverantwortung deshalb, weil alle technischen Voraussetzungen vorhanden sind. Eigenverantwortung deshalb, weil ICH mir das vorgenommen habe. Und da kommt mein Sternzeichen doch durch, ist mir etwas wirklich wichtig, dann kann ich dran bleiben! Es ist ein kleiner Wettbewerb mit mir 🙂 – und ICH will gewinnen 🙂

 

Eigenverantwortung ist super, es braucht ein bisschen Übung, weil man sich wirklich nicht mehr so sehr auf die Handlungen verlassen kann/muss. Eigenverantwortung heißt: ICH nehme mein Leben in die Hand! Und MEINEN Erfolg!EIgenverantwortung

 

Hier gehts direkt zu den Artikeln:

Wer fährt den Bus? – Eine Metapher… (05.01.2015)

Was brauche ICH zum erfolgreichen Lernen? (12.01.2015)

Die Kraft der Sprache (19.01.2015)

Ich kann es schaffen! (26.01.2015)

 

Na dann…. EIgenverantwortung weil ich ja auch EInzigartig bin 🙂

 

 

 

 

 

Foto: © Katharina Scherer_pixelio.de

Weihnachtsaktion mit dem ebook „Starke und selbstbewusste Kinder durch achtsame Begleitung“

Oh Tannenbaum

oh Tannenbaum…

 

 

Weihnachten steht mal wieder vor der Tür. Was schenken für Eltern und Pädagogen die eigentlich alles haben außer genügend Zeit?

Hier kommt die Lösung. Rechtzeitig zur Weihnachtszeit kann man das ebook jetzt auch als Gutschein verschenken. Auf der Verlagsseite des Gehzeiten-Verlags kann der Gutschein erworben werden. Er wird Ihnen mit einem Code versehen per mail zugeschickt und der Beschenkte gibt dann im Bestellvorgang nur den Code für das Buch ein 🙂

Einen Gutschein zu erwerben wäre ja noch keine Weihnachtsaktion. Diese besteht darin, dass durch alle Verkäufe des ebooks oder des Gutscheins 10% des Kaufpreises als Spende an die SchlaU-Schule in München gehen. Diese Initiative führt unbegleitete jugendliche Flüchtlinge durch individuellen Unterricht und achtsame Begleitung zu Schulabschlüssen und Berufsausbildungen. Die oft hochtraumatisierten Jugendlichen haben mit Mühe alles hinter sich gelassen, sind ohne Eltern in einem fremden Land völlig orientierungslos. Gerade sie brauchen eine besonders achtsame Begleitung in ihr Erwachsenwerden. Die SchlaU-Schule bietet ihnen einen guten Start in ein neues Leben! Der Gründer der Ersatzschule, Michael Stenger, hat in diesem Jahr den Bambi 2014 in der Kategorie „Integration“ bekommen.

Weihnachtsaktion ebook

Gutschein-Muster

 

Schenken Sie mit dem ebook und unserer Weihnachtsaktion Zeit! Zeit, sich lesend zurückzuziehen und wertvolle Impulse für dias eigene pädagogische Handlen zu bekommen und Zeit für Jugendliche, die unsere Unterstützung brauchen.

 

Wir freuen uns über viele Käufe, die nicht nur Schenkende und Beschenkte, alle Leser sondern auch die SchlaU-Schule mit dieser Weihnachtsaktion glücklich macht.

 

Eine Leseprobe aus dem Buch gibt es hier.

 

Es werden folgende Themen behandelt: (die Verlinkungen führen zu Blogeinträgen, die die einzelnen Kapitel kurz skizzieren)

  • Elternnöte – Eltern von heute sind vielen Erwartungen und Einflüssen ausgesetzt
  • Die 10 Wünsche der Kinder – Wünsche, die sich nicht durch Geld erfüllen lassen
  • Kinder altersgerecht fördern und fordern – ohne sie zu überfordern – Eine Gratwanderung… nichts übersehen und doch noch genügend Spiel-Raum zur Ent-Faltung geben…
  • Hausaufgaben – Ein Dauerbrenner für Zündstoff, doch mit diesen Impulsen können alle ruhig und gelassen bleiben
  • Lernerfolge mit LernCoaching – Wie LernCoaching arbeitet, wobei es hilft und wie Eltern und Lernbegleiter es selbst umsetzen können
  • Pubertät – Die Zeit in der alle komisch werden gelassen überstehen!
  • So wird mein Kind selbstständig und selbstbewusst – Wer will das nicht, doch wie gelingt es?
  • Was Kinder stark macht – Persönlichkeiten von Anfang an!
  • Eigene Grenzen sinnvoll setzen – Grenzen klären und gemeinsam entwickeln.

 

 

„Weiterentwicklung des Gymnasiums in Bayern“ – zum  parlamentarischen Kongress der Freien Wähler  im Rahmen des Volksbegehrens „Wahlfreiheit zwischen G8 und G9“

„Wer neue Wege gehen will, muss alte Pfade verlassen.“ – Manfred Grau

 

Schön, dass wir uns getroffen und geredet haben…

Hmmm… was nehme ich jetzt von dieser Veranstaltung mit? Ein noch größeres Fragezeichen auf die Frage, woher es kommt, dass sich alle an Struktur und Inhalten oder manche noch an neuen Methoden (digitalisierte Lehrbücher) aufhalten, statt mal zu überlegen, WIE Unterricht / Schule sich verändern muss um zeitgemäß zu sein und die Bedürfnisse unserer Gesellschaft zu erfüllen. – Oder muss Schule das gar nicht? Bedürfnisse erfüllen? – Sie sollte doch auf das Leben vorbereiten, oder?

 

Versuche ich mich mal an einer Reihenfolge…

Nach der Begrüßung von Florian Streibl skizziert Günther Felbinger kurz die überstürtzte Einführung des G8 2003, stellt die Frage, welches Menschenbild hinter dem Konzept des G8 steht und verspricht einen Abend ohne „Schaufensterdialoge“. Die Motivation die Gymnasialzeit zu verkürzen war keine pädagogische, sondern eine ökonomische! Deutsche Jugendliche sollten schneller an den Unis landen und die Lebensarbeitszeit sollte zur Entlastung der Sozialkassen verlängert werden. Ministerpräsident Steuber wollte auch einfach schnell anderen Bundesländern zuvor kommen, daher wurde es in einer Nacht- und Nebelaktion umgesetzt. Sogar 10 Jahre danach, nach unzähligen Reförmchen und Nachbesserungen ist es nicht akzeptiert und so gar kein „Erfolgsmodell“, wie das Kultusministerium uns immer wieder glauben machen möchte!

 

Für die freien Wähler soll die Pädagogik im Mittelpunkt stehen, statt der Ökonomie. – Meiner Ansicht nach, hat das aber so gar nichts mit 8 oder 9 Jahren zu tun. Doch hofft Michael Piazolo, dass das Volksbegehren eine generelle Diskussion anstößt. Daher ist es sehr offen formuliert und die Politik sollte sich nicht anmaßen die Inhalte festzulegen.

 

Drei Impulsreferate sollten Fragen für die anschließende Diskussion liefern. Zunächst sprach Leonie Zoch, die als „Zeitzeugin“ den ersten G8-Jahrgang durchlaufen hat und ihre Erlebnisse in einem Buch festgehalten hat. (Weniger ist mehr) Sie skizziert kurz die Vorteile beider Systeme und erläutert dann die Wünsche aus Schülersicht. Sie berichtet, dass das eingesparte Jahr des G8 zum großen Teil wieder verloren ging, da sich viele Schüler nach dem Abitur erst einmal orientieren müssen, eine Pause brauchen, oder aus mangelnder Orientierung erst mal beginnen, das „Falsche“ zu studieren und dann noch einmal von vorne anfangen. Die Leistungskurse aus dem G9 wünscht sie sich auch weiterhin. Hier könne nach Neigungen gewählt werden, sie böten eine Orientierung und auch ein tieferes Eindringen in Themen statt der Oberflächlichkeit im G8. Weiterhin fordert sie, dass die Lehrpläne noch einmal gründlich überarbeitet werden, diese sollen fordern, nicht überfordern; fächerübergreifendes Lernen um den Alltagsbezug zwischen Schule und Außenwelt herzustellen, sowie eine Entlastung der Schüler, die wieder Zeit für Hobbys haben sollen, in denen sie sich entfalten und Sozialkompetenzen entwickeln können. Eine Zusammenarbeit zwischen Lehrer und Eltern hält sie auch für Schüler förderlich und ein interessant gestalteter Unterricht fehlte ihr oft auch. Nicht zuletzt sollen die aktuellen Veränderungen mit gut durchdacht und mit genügend Zeit umgesetzt werden, um ein wiederholtes Chaos zu vermeiden.

 

Das zweite Impulsreferat kam von Dr. Wolfram Winger, dem Schulleiter eines baden-württembergischen Gymnasiums, das Eltern die Wahlfreiheit zwischen G8 und G9 bietet. Nach seiner Erfahrung wählt die Mehrheit der Eltern jedoch G9, so dass er nur dies anbieten musste. Doch auch eine Zweigleisigkeit ist möglich, vor der viele bayerischen Lehrer große Angst haben. In Baden-Württemberg haben auch die anderen Parteien den Mehrwert von G9 und den Elternwillen erkannt und empfehlen ebenso die Wahlmöglichkeit.

 

Prof. Dr. Hans Peter Klein von der Goethe Universität Frankfurt kürzte sein sonst 45-minütiges Referat stark ein und vermittelte auf die Schnelle sehr viele Informationen. Begonnen bei der hochgelobten Kompetenzsorientierung auf Kosten des Wissens, durch die Schüler erkennen müssen, dass sie nur die Aufgabenstellung für eine richtige Antwort abschreiben müssen. Viele Unis schalten dem Studium inzwischen Grundlagenkurse vor, da immer mehr studierunfähige Abiturienten in die Universitäten drängen. Klein bemängelt außerdem, dass von der Politik Studien herangezogen werden, deren Messinstrumente nicht überprüft würden. Aktuell konnte er die Aussage aus Hamburg widerlegen, dass das Turbo-Gymnasium bessere Abiturienten hervorbrächte. In dieser Studie wurde keineswegs die Abiturleistung überprüft! Um andere Kritikpunkte zu untermauern, zitierte er auch die Hattie-Studie.

 

Im Anschluss an diese vielen Informationen, die natürlich den vorgegebenen Zeitrahmen sprengten, bekam das Publikum die Möglichkeit Fragen an die Referenten und Politiker zu stellen. Themen waren hier Klassenstärken, Lehrplanreduzierung und die Frage, ob ausreichende Bildung in 8 oder 9 Jahren vermittelt werden könne. Ebenso bemängelten viele Lehrer und auch Eltern, dass die Heterogenität zu groß sei, da möglichst viele Kinder nach der 4. Klasse unbedingt aufs Gymnasium gehen sollen und durch dieses auch oft „durchgeprügelt“ werden. Diese Tatsache schade der allgemeinen Hochschulreife und mache das Gymnasium zur Hauptschule der Zukunft. Eine Frage wurde zu den Methoden und neuen Medien gestellt, die unabhängig von der Zeit- und Inhaltsdiskussion beachtet werden sollten. Darauf antwortete Michael Piazolo kurz und knapp, dass das Volksbegehren eine generelle Diskussion zum Gymnasium in Bayern in allen Bereichen anstoßen wolle. Auch diese Themen müssten dann grundlegend diskutiert werden, nicht nur die Dauer.

 

H.P. Klein bemerkte zum Ende, dass Deutschland jede Empfehlung, sei es von der ODEC oder im Zusammenhang mit der Bologna-Reform, übereifrig durchsetzen würde. So eng wäre keine Empfehlung, wie sie dann hier ausgeführt wird.

 

Generell war eine Stimmung der Unsicherheit und Angst vor neuen Veränderungen, die wieder auf dem Rücken der Schulen ausgetragen werden aus dem Publikum spürbar. Aufbruch und wirkliche Neugier auf eine generelle Reform der Bildung konnte nicht vernommen werden. Dabei wäre es wirklich an der Zeit, grundlegend etwas zu verändern. Die letzten 10 Jahre haben doch gezeigt, dass eine Aneinanderreihung von Reförmchen und Umbenennungen keine Probleme lösen, sondern immer wieder noch neue aufwerfen! Wann trauen wir uns, wirklich tief in finanzielle und strukturelle Taschen zu greifen, um innovative, der Gesellschaftsstruktur angepasste Veränderungen umzusetzen. Wissen dazu ist genügend da, ebenso wie Studien dazu. Die Hirn- und Lernforschung ist heute soweit, dass sie fundierte Ergebnisse liefern kann!

 

Wo also sind die Bremsen blockiert, die all das verhindern? Wohl auf der menschlichen Ebene… Eine grundlegende Reform würde bedeuten, dass bisherige Methoden in Frage gestellt werden müssten. Alte Zöpfe abgeschnitten und neue Wege gewagt werden müssten…

 

Doch bei allem „müssen“ stehen unendliche Möglichkeiten offen. Wäre es nicht spannend neue Wege zu gehen? Wohin hätte sich die Menschheit entwickelt, wenn nicht mutige Gruppen sich in das Abenteuer gewagt hätten?

 

Unterstützen wir das Volksbegehren, damit sich etwas bewegen kann…

 

 

Irrtum für Irrtum werde ich hier unter die Lupe nehmen

Eine Gegendarstellung zu den angeblich ‚zehn populärsten Irrtümern der Pädagogik‘ die im Heft „Schule & Wir“ 1/2014 propagiert werden.

Als erfahrene Montessori-Pädagogin und LernCoach maße ich mir sowohl eine andere Sichtweise an, als auch weitergehendes Wissen, als das vom Autor hier sehr einseitig angelegte Darstellung, die wahrscheinlich auf der Kurzzusammenfassung der Hattie-Studie aufbaut.

Es beginnt schon mit dem Einleitungabschnitt. Hier werden zwar keine Namen genannt, doch jeder, der sich in der aktuellen kritischen Diskussion auskennt, weiß sofort, wer hier als Ammenmärchenerzähler abgestempelt wird!

Hier der Link zum Artikel

 

Zu Irrtum Nr. 1 – Lerntypen:
Dass nicht mit den Sinnen sondern mit dem Gehirn gelernt wird, möchte ich gar nicht widerlegen. Doch damit die Information im Gehirn verarbeitet und abgespeichert werden kann, muss sie nunmal den Weg dorthin über einen Sinneskanal schaffen. Über die Sinne nehmen wir die Informationen aus unserer Umwelt auf. Normalerweise stehen uns dazu fünf zur Verfügung. Es ist zu beobachten, dass Menschen diese Informationen durchaus unterschiedlich, also mit verschiedenen Sinnen aufnehmen. Dadurch liegt der Schluss nahe, dass der Mensch sich auf den ein oder anderen Sinn „spezialisiert“ hat. Werden Informationen über diesen Sinn aufgenommen, gelangen sie vollständiger ins Gehirn, als über einen anderen Sinn. Die Verarbeitung und Abspeicherung ist dann natürlich auch eine andere.
Nur, dass es noch keinen Nachweis zum verbesserten Lernergebnis gibt, heißt es noch lange nicht, dass die Berücksichtigung der Lerntypen unsinnig ist!

Zu Irrtum Nr. 2 – Gesamtschulen vs. differenziertes Schulwesen
Wer ist hier mit ‚einige Pädagogen‘ gemeint? Undifferenziert und verallgemeinernd werden hier Phrasen wiedergegeben. Schon wieder wird der fehlende Beweis für Erfolge ins Feld geführt und auch noch das so erfolgreiche bayerische Schulwesen auf den Thron gesetzt. Dabei liegt Bayern auf Platz 3! Führt nicht Bayern auch die Durchfall-Quote an? (4,6 % in 2011 lt. Bildungsmonitor 10/2013)
Ich stimme zu, dass die Qualität des Unterrichts für Lernerfolge ausschlaggebend ist, doch das heißt ja noch lange nicht, dass guter Unterricht nur im differnzierten Schulwesen zu finden ist! Es heißt, der Beweis müsse auf Kosten der Kinder geführt werden – wer denkt an die Kinder, die im Aussortier-Betrieb so gar nicht auf ihre Kosten kommen?

Zu Irrtum Nr. 3 – Frontalunterricht
Hier wird der Leser mit verschiedenen Fachbegriffen konfrontiert. ‚Frontalunterricht‘ – ‚Lehrervortrag‘ – ‚lehrerzentrierter Unterricht‘. Ich glaube nicht, dass die Unterschiede dem Zielpublikum „Eltern“ so geläufig ist. Wenn man genau liest, beschreibt dieser Irrtum sehr gut die „Osterhasenpädagogik“. Darunter versteht man Unterricht, in dem der Lehrer das Wissen schön versteckt und die Kinder müssen es suchen um ‚das gewünschte Lernziel‘ zu erreichen. Angeblich kommen ’schwächere Kinder‘ oder ’solche mit Konzentrationsschwierigkeiten‘ mit diesem ‚lehrerzentrierten Unterricht meist wesentlich besser zurecht‘. Doch was machen Kinder, wenn  die Konzentration den Fragen und Ausführungen des Lehrers zu folgen abreißt? Es könnte ja sein, dass ein Aspekt aus dem Lehrervortrag so interessant erscheint darüber weiter nachzudenken oder die Frage will tiefer behandelt werden, als der Lehrer vorher genau geplant hat, oder eine kleine Störung die Aufmerksamkeit fesselt, weil die Frage oder die Inhalte langweilig erscheinen, gar evtl. schon bekannt sind? – Dann ist es schier unmöglich dem Unterricht weiter zu folgen, weil dieser schon weiter fortgeschritten ist. Welche Auswirkung dies in den Noten und Be-Urteilungen hat, brauche ich hier nicht aufzuführen!

Zu Irrtum Nr.4 – Erfahrung von Lehrern
Hier muss ich tatsächlich zum Teil recht geben, dass erfahrene Pädagogen nicht unbedingt die Besten sind! Doch wie bitte schön können persönliche Erfahrungen ‚objektiv begründbar und empirisch belegbar‘ sein?

Zu Irrtum Nr. 5 – Noten
Der Klassiker! Würden Noten abgeschafft, könnte das Auslesesystem nicht mehr so einfach greifen! Es ist tatsächlich unglaublich, wie phrasenflach die Irrtümer daherkommen.
Lehrer erleben ihre Schüler nur in ‚ganz bestimmten Situationen‘ und können daher keine Aussage über ihre Persönlichkeit machen? Ab wann verfügt ein Mensch über ’stabile Persönlichkeitsmerkmale‘? Das hier gegebene Beispiel für ‚Persönlichkeitsgutachten‘ ist ausgesprochen schlecht und hat in einer Rückmeldung zum Lernverhalten überhaupt nichts zu suchen! Hier ist reine Interpretation im Spiel! Abgesehen davon fordert NIEMAND ein ‚Persönlichkeitsgutachten‘! Kinder und Jugendliche wollten sich außerdem über Noten vergleichen. – Über gute Noten, ja! Bekommen Schüler aussagekräftige Rückmeldungen zu ihrem Entwicklungs- und Leistungsstand brauchen sie sich nicht vergleichen. Ein Vergleich zwischen zwei Menschen ist immer demütigend! Vergleichen kann man nur seinen eigenen Fortschritt zu verschiedenen Zeitpunkten! Ziffernnoten sind weder abstrakt, auch dazu gibt es genügend Untersuchungen und sie geben auch keine Aussage zum Wissenstand, sondern zur Wissensabgabe zu einem bestimmten Zeitpunkt. Aus Ziffernnoten kann man wunderbar einen „Durchschnitt“ errechnen. Doch eine schlechte Note kann übermorgen schon Geschichte sein, wenn inzwischen das Wissen verarbeitet und abgespeichert werden konnte, weil die dafür notwendige Zeit, oder der passende Zugang (s. Lerntyp) zur Verfügung stand. Also ist die schlechte Note nicht mehr gerechtfertigt, doch im Duchschnitt zieht sie sich ständig mit!

Zu Irrtum Nr. 6 – Regeln
Hier wird wieder einmal dargestellt, dass ‚moderne Pädagogik‘ angeblich ohne Regeln und Disziplin arbeiten würde und die Kinder ‚das tun und lernen dürften, was sie wollen‘. Stimmt, schließlich ist das Leben ja kein Ponyhof – wo kämen wir denn hin, wenn jeder einfach machen könnte, was er wollte! Es wird unterstellt, dass mit Freiheiten kein ’störungsfreier Unterricht‘ möglich ist und dass Kinder niemals alles lernen würden, was sie für ein selbstbestimmtes Leben bräuchten. Der Autor hat wahrscheinlich noch nie eine andere Schulform gesehen oder erlebt, als das differnziert Auslesende.
Am Fließband in Akkordarbeit ist es tatsächlich wichtig, dass alles wie am Schnürchen funktioniert und keiner daneben tritt, nur weil er gerade etwas anderes möchte, oder einen Handbewegung nicht mehr ausführen möchte. Doch mir scheint, der Arbeiter aus dem Zeitalter der Industrialisierung wurde durch Roboter am Band abgelöst und der Mensch wird eher zu kreativen, eigeneständigen und freien Entscheidungen und Arbeitshandlungen gebraucht.

Zu Irrtum Nr. 7 – Lernen und Spaß
Was ist Spaß? – Spaßgesellschaft? Verstehen Sie Spaß? Wenn man Spaß hat, lacht man sich schlapp oder amüsiert sich völlig leistungsfrei? Laut wikipedia wird „Spaß“ auch als Synonym zu Witz oder Scherz benutzt. Ich glaube eher, es geht darum, dass Lernen FREUDE bereitet.
Aber wie schön, in diesem Irrtum werden mal wieder die Horror-Methoden der Bildungsministerien „NLP“ und „Kinesiologie“ angeprangert. Stimmt, das ist höchst gefährlich, denn die Anwendung dieser Techniken kann tatsächlich sehr erfolgreich sein! – Das widerum steht dem Ausleseprozess entgegen! Was, im gängigen Bildungssystem ist „wisenschaftlich fundiert“?
Sehr schön ist auch die Aussage, dass ‚Menschen, Kinder unterschiedlich sind‘! Was ist dann bitte der Grund, dass sie alle im gleichen Unterricht sitzen und nicht unterschiedliche Zugänge zum Wissen nutzen dürfen?
Und ganz zum Schluß noch der schöne deutsche Glaubenssatz: ‚Ohne Fleiß kein Preis!‘ – Was machen Menschen, denen lernen tatsächlich ganz leicht fällt? Glück gehabt?

Zu Irrtum Nr. 8 – Computer
Wer spricht davon, Lehrer durch Computer zu ersetzen und Kinder damit komplett allein zu lassen? Lieber Autor dieses Irrtums, bitte nachsitzen und mal am Computer ordentlich und umfassend recherchieren! Computer gehören zur heutigen Lebenswelt der Schüler und sollten – ganz richtig – als ‚Methode‘ einsetzen. Dazu ist es aber erforderlich, dass Lehrer sich mit der Technik auskennen und Schulen auch mit moderner Technik ausgestattet sind!

Zu Irrtum Nr. 9 – Loben
Um zu zehn Irrtümern zu kommen, muss nun wohl alles an den Haaren herbei gezogen werden! Kein vernünftiger Pädagoge würde auch nur ansatzweise davon sprechen, pauschales Lob für jeden Bleistiftstrich zu verteilen! Schön wäre es, wenn Kinder ehrliche Rückmeldungen statt Noten bekämen, denn es stimmt, dass sie selbst erkennen, ‚ob eine Leistung wirklich gut war‘, aber das wurde ja im Irrtum Nr. 5 widerlegt.

Zu Irrtum Nr. 10 – Sitzenbleiben
Wieviele Schüler schließen tatsächlich ihre Lücken im Wiederholungsjahr? Und aus welchem Grund sollen sie wegen Lücken in einem oder zwei Fächern alle anderen Fächer auch wiederholen? – Wäre dann nicht eine gezielte Förderung in den lückenhaften Fächern weitaus sinnvoller?
Zur Untermauerung dieses Irrtums wird eine Forsa-Umfrage zitiert… wo bleibt hier der wissenschaftliche Anspruch?

Jeder Leser, der sich nur am Rande mit unserem Bildungssystem befasst kann sich über die in ‚Schule & Wir‘ aufgeführten Irrtümer nur aufregen, bestenfalls lauthals darüber lachen.

Konstruktiver fände ich, genau diese Punkte im Schulsystem genau unter die Lupe zu nehmen und umfassende Verbesserungen anzustreben.

 

 

Eine engagierte Lehrerin ließ mich Folgendes wissen (unabhängig von meinem Statement):

Ich bin heute in meiner 9. Klasse auf das Heft gestoßen, das bei mir auf dem Pult lag – und habe sofort meinen kompletten Unterricht umgeschmissen! Im Rahmen der antithetischen Erörterung sollten meine Schüler zu ausgewählten „Irrtümern“ Stellung beziehen – mit ganz interessanten Ergebnissen!

 

Zu 3 –  Frontalunterricht: Die Schüler finden Frontalunterricht (nicht gleichbedeutend mit endlosen Lehrer-Monologen, sondern eher im Sinne von erarbeitenden Unterrichtsgesprächen) gut und wichtig, wünschen sich aber zusätzlich selbsttätiges Arbeiten, gerne auch „mit allen Sinnen“, weil sie laut ihren Aussagen Wissen so besser und länger behalten.

 

Zu 4 –  Erfahrung von Lehrern: Sie bemängelten, dass viele erfahrene Lehrer sich nicht mehr fortbilden und die Unterrichtsmethoden von uns Junglehrern als „pädagogischen Schnickschnack“ bezeichnen. Gerade diesen pädagogischen Schnickschnack schätzen die Schüler aber (in einer wohldosierten Weise) – jemand, der bloß noch die Zeit bis zu seiner Rente absitzt und sich nicht weiterbildet, kann weder motivieren noch Wissen vermitteln (= O-Ton Schüler!)

 

Und jetzt interessant für die Lerncoaches:

Zu Nr. 7 –  Lernen und Spaß: Die Schüler waren sich absolut einig, dass Lernen nicht immer nur Spaß machen kann, was sich allein aus unterschiedlichen Interessen ergibt. Spannend war folgender Beitrag einer Schülerin: Man könnte Spaß am Lernen vermittelt, wenn man das LERNEN vermittelt! Denn, so die Schülerin, wenn man nicht weiß, wie man etwas anpacken soll und sich deshalb nicht zum Lernen motivieren kann, kann man auch keinen Spaß am Lernen ENTDECKEN! Und jetzt kam der bahnbrechende Vorschlag: Eine Schule sollte Seminare – entweder regelmäßig oder als Blockseminar einmal pro Schuljahr – einrichten, die den Schülern das Lernen lernen – und das nicht nur im Rahmen einer zweistündigen Unterrichtssequenz in der 5. Klasse! Ihre Klassenkameraden stimmten ihr zu! Ich hab die Schüler auch darauf hingewiesen, dass es Lerncoaches gibt, die so etwas professionell vermitteln – fanden sie gut! (kleiner Seelenstreichler an euch Lerncoaches).

 

Mein Fazit des Tages: Bevor schwachsinnige Zeitschriften mit angeblichen empirischen Daten herausgegeben werden, sollte man vielleicht mal die fragen, die sich in der Situation befinden: DIE SCHÜLER! Und wie man sieht, sind Schüler durchaus in der Lage, Aussagen kritisch zu reflektieren! Mich hat diese Unterrichtsstunde heute zehnmal weitergebracht als so manches hochgelobte, mit empirischen Daten vollgestopfte Didaktik-Werk!

 

nlpaed e.V. – ein starkes Netzwerk für verantwortungsvolle Pädagogen

Pressemeldung vom 19.04.2012 – Alexandra Lux

Im nlpaed e.V. treffen sich Menschen, die in ihrer pädagogischen Arbeit neurolinguistische Verfahren einsetzen. Das bedeutet, sie gestalten ihre lehr- und lernbegleitende Tätigkeit mit gehirngerechten Methoden, sie beziehen alle Sinneskanäle ein und ermöglichen den Lernenden vielfältige Zugänge zum Lehrstoff und eigenständige Wege im Lernen. Außerdem nutzen sie eine Art der Kommunikation, die von Respekt, Klarheit und auch Wertschätzung geprägt ist und beim Gegenüber Entwicklungsmöglichkeiten einräumt.

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Vorstellung von LernCoaching – LernBeratung München

Pressemeldung vom 25.11.2011 – Alexandra Lux

Nicht nur Manager und Sportler profitieren von Coaching
Was ist eigentlich LernCoching? Nachhilfe kennt im Schulbereich jeder, kaum ein Schüler durchläuft seine Schullaufbahn ohne Nachhilfe. LernCoaching dagegen ist noch ziemlich unbekannt, es grenzt sich ganz klar von Nachhilfe ab.

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Wir sind, was wir denken. Alles, was wir sind, entsteht aus unseren Gedanken.

Mit unseren Gedanken erschaffen wir die Welt.

Buddha

An meinen Gedanken lasse ich Sie hier teilnehmen. Und ich hoffe, sie schaffen ein Stück eine neue Realität, denn mein Anliegen ist es, die Bildungslandschaft zu bewegen und sie menschenwürdig und lebensfroh zu erleben!

Ich freue mich über Ihr Feedback an: info(at)alexandra-lux.de

Ein Mensch ist, was er den ganzen Tag lang denkt.

Ralph Waldo Emerson

 

Ich bin Montessoripädagogin und freiberufliche Trainerin und Coach, LernCoach (nlpaed).

Erfahrungen sammelte ich über viele Jahre in Kindergärten, Montessori-Schule, ebenso in der Erwachsenenbildung.Alexandra Lux

Die Begleitung der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen liegt mir sehr am Herzen, deshalb liegt hier mein Schwerpunkt. Im LernCoaching erarbeite ich mit den Schülern ihre Stärken, Ziele und Visionen. Nach dem Montessori-Gedanken „Hilf mir, es selbst zu tun“ finden wir gemeinsam heraus, was für diesen eigenen Weg vohanden ist und evtl. noch benötigt wird und, wie das Ziel eigenverantwortlich erreicht werden kann. Dabei unterstützen mich u.a. Methoden und Gedanken aus dem NLP, der Kinesiologie und der Systemischen Lehre. Die Elternarbeit ist auch beim LernCoaching ein zentraler Punkt, denn schließlich gehören zu jedem Menschen auch die Eltern…

Meine Vision ist eine Schule als Lebensraum, in der sich alle Beteiligten wohl und angenommen fühlen. In der eine wertschätzende Haltung und Kommunikation herrscht und statt auf Defizite lieber auf die Stärken des Individuums geachtet wird und diese gefördert werden, damit jeder seine Potenziale entfalten und einbringen kann.

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Ich distanziere mich von allen extremen und einseitigen Gedanken oder Sichtweisen.

Außerdem meide ich Menschen, die alles nur schwarz und negativ sehen und mehr meckern und kritisieren statt konstruktive Ideen zu benennen.