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Kinder

„Ich habe Konzentrationsprobleme!“

– Das höre ich im LernCoaching so oft!

Die beste Antwort auf meine Frage, wie sich das äußert und an was der Schüler das feststellen kann war: „Ich kann mich einfach nicht fünf Stunden am Stück konzentrieren!“ – Am liebsten hätte ich schallend gelacht! Stattdessen war meine Antwort: „Herzlichen Glückwunsch! Alles in Ordnung!“

 

Zeig mir einen Menschen, der sich FÜNF Stunden am Stück konzentrieren kann! Nicht mal, wenn einen was total interessiert und fasziniert! Da merken wir nur nicht, wenn unsere Aufmerksamkeit mal abdriftet, weil wir sehr schnell wieder auf die Sache unsers Interesses zurück kommen.

 

Konzentration ist das Thema, das ständig angesprochen wird. Angeblich können Kinder sich heute nicht mehr so gut konzentrieren wie früher!

Ach ja? – Das beobachte ich nicht! – Sie konzentrieren sich sehr wohl… halt nicht immer auf das, was wir JETZT von ihnen erwarten…. Früher war die Konzentration auf eine Sache von Angst geführt. Außerdem muss man schon sagen, dass es auch nicht so viel Ablenkungsmöglichkeiten gab. Also ist die „mangelnde“ Konzentration oft hausgemacht!

 

Sehr oft beobachte ich, wie Erwachsene Kinder in ihrer Konzentration überrumpeln und sie ständig rausreißen, weil sie nicht achtsam beobachten, was das Kind gerade macht und denken, IHR Anliegen sei JETZT mehr als dringend! – Da lernen Kinder geradezu sich lieber nicht zu sehr zu konzentrieren.

04_Konzentration

 

Also, im April wird es um das Themenfeld Konzentration gehen.

 

Jede Woche eine neue Facette:

01 – Ein bisschen Theorie zur Konzentration (07.04.2015)

02 – Wie gut kann ich mich konzentrieren? (13.04.2015)

03 – Was beeinträchtigt die Konzentration? (20.04.2015)

04 – Wie kann ich Konzentration herbeiführen? (27.04.2015)

 

 

Viel Spaß auf www.mein-lernen.blogspot.de!

 

PS: psssst…. Der Lernblog zieht bald um… sei gespannt und lass dich überraschen! J

 

Weihnachtsgrüße…

Weihnachtsgrüße

Wieder einmal naht die Weihnachtszeit. Tage, in denen wir uns alle gemeinsam Gedanken machen sollten und uns glücklich schätzen müssen, dass es uns gut geht. Die Liebe zu den Menschen, die uns am Herzen liegen, darf niemals erlöschen. Um dies zu bemerken, sollte uns nicht nur Weihnachten dienen. Nutzt die kommenden besinnlichen Tage, um Harmonie und Liebe für das gesamte Jahr entstehen zu lassen. Frohe Weihnachten!

Verfasser unbekannt

 

 

Wie gut es uns geht, bekommen wir in den letzten Monaten immer wieder gespiegelt. Was tun wir dafür? Was tun wir, damit es anderen Menschen auch gut geht? Was unterlassen wir, um ihnen zu helfen?

Wichtig ist, für uns zu sorgen, denn sonst können wir auch Anderen nicht helfen.

 

Ich sende Ihnen und Euch allen herzliche Weihnachtsgrüße für 2014 und viel Kraft und Energie für sich und Andere zu sorgen. Ebenso viele Momente, um dankbar für das zu sein, was wir haben.

Lassen wir und überraschen, was 2015 für uns bereithält… Hoffentlich vielfältige Herzensbegegnungen mit sich selbst und Anderen!

 

Alles Gute!

 

Und für alle Experimentierfreudigen gibt es die Möglichkeit mehrfach Gutes zu tun:

Mein ebook „Starke und selbstbewusste Kinder durch achtsame Begleitung“ gibt es ab sofort auch als Geschenkgutschein fürs Christkind. Alle Bestellungen über den Verlag im Dezember gehen als Weihnachtsgrüße 10% Spende an die Münchner SchlaU-Schule.

 

Im neuen Jahr gibt es das Buch auch in gedruckter Form!

 

Weihnachtsgrüße von Herzen

Alexandra Lux

Die Träume unserer Kinder


Der Film PART TIME KINGS und am Sonntag bin ich König zeigt, wie sich Kinder und Jugendliche die Zukunft der Welt von Morgen wünschen .

 

PART TIME KINGS – und am Sonntag bin ich König

 

Der Dokumentarfilm zwischen Experiment und Vision

Wie kann unsere Zukunft aussehen?

D i e   T r ä u m e   u n s e r e r   K i n d e r

Filmvorführung   PART TIME KINGS – und am Sonntag bin ich König

Anschließend : Diskussion mit der Regisseurin Elke von Linde und Elfie Schloter ( IFZE) darüber, wie wir in Zukunft miteinander leben wollen.

Im Rahmen des FILMFEST MÜNCHEN am Samstag, 5.Juli 2014, 10:00 im Rio Filmpalast, Rosenheimerplatz / München

Veranstalter : Interfilm – Akademie München / Antwerpen in Kooperation mit IFZE (Institut für Zusammenarbeit im Erziehungsbereich, Berg) und den Landesmediendiensten Bayern (LMD)

 

Gesamtleitung: Pfarrer Eckart Bruchner, München

 

Eintritt: 5,00 €

 

Der Film PART TIME KINGS – und am Sonntag bin ich König zeigt, wie sich Kinder und Jugendliche die Zukunft der Welt von Morgen wünschen .

Der Film verdeutlicht, wie wichtig es ist, eigene Lebensvorstellungen ernst zu nehmen und auch andere Menschen mit einzubeziehen.

Der Kontakt mit den Träumen von Jugendlichen aus verschiedenen Ländern, Kulturen und unterschiedlichen sozialen Schichten fördert das Verständnis für einander und regt an zu einem respektvollen Miteinander statt Gegeneinander zusammenzufinden.

Durch die Begegnung mit fremden Lebenswelten wird so interkulturelles Lernen auf spannende Art ermöglicht.

Die Träume unserer Kinder

Die Regisseurin Elke von Linde nimmt uns in ihrer Dokumentation mit auf eine zweijährige Reise um die Welt, in der sie Kinder und Jugendliche in verschiedenen Projekten befragt, wie sie sich ihre Zukunft vorstellen.

Der Glaube der Jugendlichen an ihre Visionen für die Welt von Morgen und ihre Entschlossenheit sich dafür einzusetzen, berührt und macht Mut.

Die Welt von Morgen, wie sie sein könnte, wird in PART TIME KINGS greifbar nah.

 

Statements

Die Münchner Filmemacherin Elke von Linde hat einen Film gedreht, der Mut macht – ganz im Sinne Jane Goodalls, die nie müde wird zu betonen, dass es vor allem die jungen Leute sind, die ihr am meisten Hoffnung für die Zukunft geben.( Lorenz Knauer, Regisseur JANE’S JOURNEY)

 

Der Film PART TIME KINGS strahlt eine eindringliche Botschaft an uns aus : wenn wir Kindern dabei helfen, ihre emotionale Einfühlung zu entwickeln, kann künftig – trotz der Verschiedenheit der Menschen – die Beachtung der Rechte jedes Einzelnen mehr und mehr gelingen. ( Elfie Schloter, Leiterin des IFZE (ifze.de) . Für ihre innovative Arbeit erhielt sie 2014 den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland)

PART TIME KINGS hat mich wie kein anderer Film im Blick auf die Zukunft berührt, da Elke von Linde die jungen Menschen verschiedener Kulturen wirklich ernst nimmt.

 

PART TIME KINGS muss ins Interfilm-Seminar 2014 beim FILMFEST MÜNCHEN!

(Pfarrer Eckart Bruchner, Direktor der Interfilm-Akademie München/Antwerpen)

 

 

Irrtum für Irrtum werde ich hier unter die Lupe nehmen

Eine Gegendarstellung zu den angeblich ‚zehn populärsten Irrtümern der Pädagogik‘ die im Heft „Schule & Wir“ 1/2014 propagiert werden.

Als erfahrene Montessori-Pädagogin und LernCoach maße ich mir sowohl eine andere Sichtweise an, als auch weitergehendes Wissen, als das vom Autor hier sehr einseitig angelegte Darstellung, die wahrscheinlich auf der Kurzzusammenfassung der Hattie-Studie aufbaut.

Es beginnt schon mit dem Einleitungabschnitt. Hier werden zwar keine Namen genannt, doch jeder, der sich in der aktuellen kritischen Diskussion auskennt, weiß sofort, wer hier als Ammenmärchenerzähler abgestempelt wird!

Hier der Link zum Artikel

 

Zu Irrtum Nr. 1 – Lerntypen:
Dass nicht mit den Sinnen sondern mit dem Gehirn gelernt wird, möchte ich gar nicht widerlegen. Doch damit die Information im Gehirn verarbeitet und abgespeichert werden kann, muss sie nunmal den Weg dorthin über einen Sinneskanal schaffen. Über die Sinne nehmen wir die Informationen aus unserer Umwelt auf. Normalerweise stehen uns dazu fünf zur Verfügung. Es ist zu beobachten, dass Menschen diese Informationen durchaus unterschiedlich, also mit verschiedenen Sinnen aufnehmen. Dadurch liegt der Schluss nahe, dass der Mensch sich auf den ein oder anderen Sinn „spezialisiert“ hat. Werden Informationen über diesen Sinn aufgenommen, gelangen sie vollständiger ins Gehirn, als über einen anderen Sinn. Die Verarbeitung und Abspeicherung ist dann natürlich auch eine andere.
Nur, dass es noch keinen Nachweis zum verbesserten Lernergebnis gibt, heißt es noch lange nicht, dass die Berücksichtigung der Lerntypen unsinnig ist!

Zu Irrtum Nr. 2 – Gesamtschulen vs. differenziertes Schulwesen
Wer ist hier mit ‚einige Pädagogen‘ gemeint? Undifferenziert und verallgemeinernd werden hier Phrasen wiedergegeben. Schon wieder wird der fehlende Beweis für Erfolge ins Feld geführt und auch noch das so erfolgreiche bayerische Schulwesen auf den Thron gesetzt. Dabei liegt Bayern auf Platz 3! Führt nicht Bayern auch die Durchfall-Quote an? (4,6 % in 2011 lt. Bildungsmonitor 10/2013)
Ich stimme zu, dass die Qualität des Unterrichts für Lernerfolge ausschlaggebend ist, doch das heißt ja noch lange nicht, dass guter Unterricht nur im differnzierten Schulwesen zu finden ist! Es heißt, der Beweis müsse auf Kosten der Kinder geführt werden – wer denkt an die Kinder, die im Aussortier-Betrieb so gar nicht auf ihre Kosten kommen?

Zu Irrtum Nr. 3 – Frontalunterricht
Hier wird der Leser mit verschiedenen Fachbegriffen konfrontiert. ‚Frontalunterricht‘ – ‚Lehrervortrag‘ – ‚lehrerzentrierter Unterricht‘. Ich glaube nicht, dass die Unterschiede dem Zielpublikum „Eltern“ so geläufig ist. Wenn man genau liest, beschreibt dieser Irrtum sehr gut die „Osterhasenpädagogik“. Darunter versteht man Unterricht, in dem der Lehrer das Wissen schön versteckt und die Kinder müssen es suchen um ‚das gewünschte Lernziel‘ zu erreichen. Angeblich kommen ’schwächere Kinder‘ oder ’solche mit Konzentrationsschwierigkeiten‘ mit diesem ‚lehrerzentrierten Unterricht meist wesentlich besser zurecht‘. Doch was machen Kinder, wenn  die Konzentration den Fragen und Ausführungen des Lehrers zu folgen abreißt? Es könnte ja sein, dass ein Aspekt aus dem Lehrervortrag so interessant erscheint darüber weiter nachzudenken oder die Frage will tiefer behandelt werden, als der Lehrer vorher genau geplant hat, oder eine kleine Störung die Aufmerksamkeit fesselt, weil die Frage oder die Inhalte langweilig erscheinen, gar evtl. schon bekannt sind? – Dann ist es schier unmöglich dem Unterricht weiter zu folgen, weil dieser schon weiter fortgeschritten ist. Welche Auswirkung dies in den Noten und Be-Urteilungen hat, brauche ich hier nicht aufzuführen!

Zu Irrtum Nr.4 – Erfahrung von Lehrern
Hier muss ich tatsächlich zum Teil recht geben, dass erfahrene Pädagogen nicht unbedingt die Besten sind! Doch wie bitte schön können persönliche Erfahrungen ‚objektiv begründbar und empirisch belegbar‘ sein?

Zu Irrtum Nr. 5 – Noten
Der Klassiker! Würden Noten abgeschafft, könnte das Auslesesystem nicht mehr so einfach greifen! Es ist tatsächlich unglaublich, wie phrasenflach die Irrtümer daherkommen.
Lehrer erleben ihre Schüler nur in ‚ganz bestimmten Situationen‘ und können daher keine Aussage über ihre Persönlichkeit machen? Ab wann verfügt ein Mensch über ’stabile Persönlichkeitsmerkmale‘? Das hier gegebene Beispiel für ‚Persönlichkeitsgutachten‘ ist ausgesprochen schlecht und hat in einer Rückmeldung zum Lernverhalten überhaupt nichts zu suchen! Hier ist reine Interpretation im Spiel! Abgesehen davon fordert NIEMAND ein ‚Persönlichkeitsgutachten‘! Kinder und Jugendliche wollten sich außerdem über Noten vergleichen. – Über gute Noten, ja! Bekommen Schüler aussagekräftige Rückmeldungen zu ihrem Entwicklungs- und Leistungsstand brauchen sie sich nicht vergleichen. Ein Vergleich zwischen zwei Menschen ist immer demütigend! Vergleichen kann man nur seinen eigenen Fortschritt zu verschiedenen Zeitpunkten! Ziffernnoten sind weder abstrakt, auch dazu gibt es genügend Untersuchungen und sie geben auch keine Aussage zum Wissenstand, sondern zur Wissensabgabe zu einem bestimmten Zeitpunkt. Aus Ziffernnoten kann man wunderbar einen „Durchschnitt“ errechnen. Doch eine schlechte Note kann übermorgen schon Geschichte sein, wenn inzwischen das Wissen verarbeitet und abgespeichert werden konnte, weil die dafür notwendige Zeit, oder der passende Zugang (s. Lerntyp) zur Verfügung stand. Also ist die schlechte Note nicht mehr gerechtfertigt, doch im Duchschnitt zieht sie sich ständig mit!

Zu Irrtum Nr. 6 – Regeln
Hier wird wieder einmal dargestellt, dass ‚moderne Pädagogik‘ angeblich ohne Regeln und Disziplin arbeiten würde und die Kinder ‚das tun und lernen dürften, was sie wollen‘. Stimmt, schließlich ist das Leben ja kein Ponyhof – wo kämen wir denn hin, wenn jeder einfach machen könnte, was er wollte! Es wird unterstellt, dass mit Freiheiten kein ’störungsfreier Unterricht‘ möglich ist und dass Kinder niemals alles lernen würden, was sie für ein selbstbestimmtes Leben bräuchten. Der Autor hat wahrscheinlich noch nie eine andere Schulform gesehen oder erlebt, als das differnziert Auslesende.
Am Fließband in Akkordarbeit ist es tatsächlich wichtig, dass alles wie am Schnürchen funktioniert und keiner daneben tritt, nur weil er gerade etwas anderes möchte, oder einen Handbewegung nicht mehr ausführen möchte. Doch mir scheint, der Arbeiter aus dem Zeitalter der Industrialisierung wurde durch Roboter am Band abgelöst und der Mensch wird eher zu kreativen, eigeneständigen und freien Entscheidungen und Arbeitshandlungen gebraucht.

Zu Irrtum Nr. 7 – Lernen und Spaß
Was ist Spaß? – Spaßgesellschaft? Verstehen Sie Spaß? Wenn man Spaß hat, lacht man sich schlapp oder amüsiert sich völlig leistungsfrei? Laut wikipedia wird „Spaß“ auch als Synonym zu Witz oder Scherz benutzt. Ich glaube eher, es geht darum, dass Lernen FREUDE bereitet.
Aber wie schön, in diesem Irrtum werden mal wieder die Horror-Methoden der Bildungsministerien „NLP“ und „Kinesiologie“ angeprangert. Stimmt, das ist höchst gefährlich, denn die Anwendung dieser Techniken kann tatsächlich sehr erfolgreich sein! – Das widerum steht dem Ausleseprozess entgegen! Was, im gängigen Bildungssystem ist „wisenschaftlich fundiert“?
Sehr schön ist auch die Aussage, dass ‚Menschen, Kinder unterschiedlich sind‘! Was ist dann bitte der Grund, dass sie alle im gleichen Unterricht sitzen und nicht unterschiedliche Zugänge zum Wissen nutzen dürfen?
Und ganz zum Schluß noch der schöne deutsche Glaubenssatz: ‚Ohne Fleiß kein Preis!‘ – Was machen Menschen, denen lernen tatsächlich ganz leicht fällt? Glück gehabt?

Zu Irrtum Nr. 8 – Computer
Wer spricht davon, Lehrer durch Computer zu ersetzen und Kinder damit komplett allein zu lassen? Lieber Autor dieses Irrtums, bitte nachsitzen und mal am Computer ordentlich und umfassend recherchieren! Computer gehören zur heutigen Lebenswelt der Schüler und sollten – ganz richtig – als ‚Methode‘ einsetzen. Dazu ist es aber erforderlich, dass Lehrer sich mit der Technik auskennen und Schulen auch mit moderner Technik ausgestattet sind!

Zu Irrtum Nr. 9 – Loben
Um zu zehn Irrtümern zu kommen, muss nun wohl alles an den Haaren herbei gezogen werden! Kein vernünftiger Pädagoge würde auch nur ansatzweise davon sprechen, pauschales Lob für jeden Bleistiftstrich zu verteilen! Schön wäre es, wenn Kinder ehrliche Rückmeldungen statt Noten bekämen, denn es stimmt, dass sie selbst erkennen, ‚ob eine Leistung wirklich gut war‘, aber das wurde ja im Irrtum Nr. 5 widerlegt.

Zu Irrtum Nr. 10 – Sitzenbleiben
Wieviele Schüler schließen tatsächlich ihre Lücken im Wiederholungsjahr? Und aus welchem Grund sollen sie wegen Lücken in einem oder zwei Fächern alle anderen Fächer auch wiederholen? – Wäre dann nicht eine gezielte Förderung in den lückenhaften Fächern weitaus sinnvoller?
Zur Untermauerung dieses Irrtums wird eine Forsa-Umfrage zitiert… wo bleibt hier der wissenschaftliche Anspruch?

Jeder Leser, der sich nur am Rande mit unserem Bildungssystem befasst kann sich über die in ‚Schule & Wir‘ aufgeführten Irrtümer nur aufregen, bestenfalls lauthals darüber lachen.

Konstruktiver fände ich, genau diese Punkte im Schulsystem genau unter die Lupe zu nehmen und umfassende Verbesserungen anzustreben.

 

 

Eine engagierte Lehrerin ließ mich Folgendes wissen (unabhängig von meinem Statement):

Ich bin heute in meiner 9. Klasse auf das Heft gestoßen, das bei mir auf dem Pult lag – und habe sofort meinen kompletten Unterricht umgeschmissen! Im Rahmen der antithetischen Erörterung sollten meine Schüler zu ausgewählten „Irrtümern“ Stellung beziehen – mit ganz interessanten Ergebnissen!

 

Zu 3 –  Frontalunterricht: Die Schüler finden Frontalunterricht (nicht gleichbedeutend mit endlosen Lehrer-Monologen, sondern eher im Sinne von erarbeitenden Unterrichtsgesprächen) gut und wichtig, wünschen sich aber zusätzlich selbsttätiges Arbeiten, gerne auch „mit allen Sinnen“, weil sie laut ihren Aussagen Wissen so besser und länger behalten.

 

Zu 4 –  Erfahrung von Lehrern: Sie bemängelten, dass viele erfahrene Lehrer sich nicht mehr fortbilden und die Unterrichtsmethoden von uns Junglehrern als „pädagogischen Schnickschnack“ bezeichnen. Gerade diesen pädagogischen Schnickschnack schätzen die Schüler aber (in einer wohldosierten Weise) – jemand, der bloß noch die Zeit bis zu seiner Rente absitzt und sich nicht weiterbildet, kann weder motivieren noch Wissen vermitteln (= O-Ton Schüler!)

 

Und jetzt interessant für die Lerncoaches:

Zu Nr. 7 –  Lernen und Spaß: Die Schüler waren sich absolut einig, dass Lernen nicht immer nur Spaß machen kann, was sich allein aus unterschiedlichen Interessen ergibt. Spannend war folgender Beitrag einer Schülerin: Man könnte Spaß am Lernen vermittelt, wenn man das LERNEN vermittelt! Denn, so die Schülerin, wenn man nicht weiß, wie man etwas anpacken soll und sich deshalb nicht zum Lernen motivieren kann, kann man auch keinen Spaß am Lernen ENTDECKEN! Und jetzt kam der bahnbrechende Vorschlag: Eine Schule sollte Seminare – entweder regelmäßig oder als Blockseminar einmal pro Schuljahr – einrichten, die den Schülern das Lernen lernen – und das nicht nur im Rahmen einer zweistündigen Unterrichtssequenz in der 5. Klasse! Ihre Klassenkameraden stimmten ihr zu! Ich hab die Schüler auch darauf hingewiesen, dass es Lerncoaches gibt, die so etwas professionell vermitteln – fanden sie gut! (kleiner Seelenstreichler an euch Lerncoaches).

 

Mein Fazit des Tages: Bevor schwachsinnige Zeitschriften mit angeblichen empirischen Daten herausgegeben werden, sollte man vielleicht mal die fragen, die sich in der Situation befinden: DIE SCHÜLER! Und wie man sieht, sind Schüler durchaus in der Lage, Aussagen kritisch zu reflektieren! Mich hat diese Unterrichtsstunde heute zehnmal weitergebracht als so manches hochgelobte, mit empirischen Daten vollgestopfte Didaktik-Werk!

 

Pubertät

Erfahrungen aus längst vergessener Zeit

 

Pubertät ist die vielleicht größte Herausforderung zwischen Eltern und Kindern. Die Welt fährt Achterbahn und wird für alle Beteiligten unberechenbar. Und doch überleben wir sie und haben sie alle schon mal durchgemacht.

Die Schwelle zum erwachsen werden ist anstrengend und immens wichtig. Da passiert eine ganze Menge.

Begeben Sie sich an diesem Abend auf eine Zeitreise. Betrachten Sie eigene Erfahrungen aus der Erwachsenenperspektive und entwickeln Sie Ideen, wie sie die Pubertät ihrer Kinder auch – und mit ihnen überstehen können.

Warum Lehrer gar nicht so blöd sind
So gelingen Eltern-Lehrer-Gespräche!

Zwischen Eltern und Lehrern ist die Beziehung oft gestört. Missverständnisse, gegenseitige
Anschuldigungen, Zoff und Frust sind an der Tagesordnung. Dabei ist dies alles andere als
konstruktiv, denn beide Parteien wollen ja dasselbe: das Wohl des Kindes.
Dieses Webinar beschäftigt sich mit Grundlagen der Kommunikation und Konfliktklassikern zwischen
Eltern und Lehrern. Es zeigt, was ein neuer Blickwinkel zur Entspannung von Situationen bewirkt,
aber auch wie die Beteiligten eskalierende Situationen meistern können.
Heidemarie Brosche, dreifache Mutter, Lehrerin und Autorin des Buches „Warum Lehrer gar nicht
so blöd sind“ (Kösel Verlag), Alexandra Lux, Montessori-Pädagogin und Lerncoach, und Gabriela
Westebbe, Mutter zweier Kinder, laden Sie zu diesem spannenden interaktiven Webinar ein.
Erfahrungsberichte, Analysen von Praxisbeispielen und eine Übung ermöglichen Ihnen ganz neue
Eindrücke.

Alle TeilnehmerInnen können Fragen stellen, die Heidemarie Brosche und Alexandra Lux
im Rahmen der Gegebenheiten kompetent beantworten werden.

 

Ein Webinar ist ein Seminar, ein Vortrag im Internet. Ganz gemütlich – ohne Babysitter, Parkplatzsuche, Überlegung: was zieh ich an… – auf dem Sofa, im Lieblingssessel, am Schreibtisch vor dem eignen PC, Laptop oder Tablet.

Ganz einfach nach der Anmeldung dem Link folgen und eintreten…. Den virtuellen Trainingsraum bereitet das Team von Samanthanet für Sie vor. Per Chat können Sie sich mit den Moderatoren und anderen Teilnehmern unterhalten und während der Diskussion der Podiumsgäste Fragen stellen, auf die dann eingagangen wird.

Teilnahmegebühr 25,00 €

Zugang auf Anfrage

Mehr über die Elternschule online: http://elternschule-online.blogspot.de/p/blog-page.html

Kinder fordern, ohne zu überfordern

Alle Studien zeigen auf, dass Eltern neben der Schule großen Einfluss auf die Förderung ihrer Kinder haben und für schulischen Erfolg nehmen müssen. Die Grenze zwischen Förderung und Überforderung ist eine Gradwanderung.

Erkennen Sie an diesem Abend, wo die Möglichkeiten und Grenzen für ihre individuelle Familiensituation liegen, damit sie diesen Grad sicher beschreiten können.

Was kann Ihr Kind neben dem Schulalltag noch bewältigen und wo liegen seine Bedürfnisse nach Anregung, Förderung und Ruhe?

Kinderkurse, die mehr bieten als Betreuung

Erziehungsziel ist, Kinder so zu fördern, dass aus ihnen ausgeglichene und selbstbewusste Erwachsene werden. Erwachsene, die mit Leichtigkeit mit den Anforderungen von morgen umgehen und verantwortlich die Gesellschaft der Zukunft gestalten.

Weiterlesen

nlpaed e.V. – ein starkes Netzwerk für verantwortungsvolle Pädagogen

Pressemeldung vom 19.04.2012 – Alexandra Lux

Im nlpaed e.V. treffen sich Menschen, die in ihrer pädagogischen Arbeit neurolinguistische Verfahren einsetzen. Das bedeutet, sie gestalten ihre lehr- und lernbegleitende Tätigkeit mit gehirngerechten Methoden, sie beziehen alle Sinneskanäle ein und ermöglichen den Lernenden vielfältige Zugänge zum Lehrstoff und eigenständige Wege im Lernen. Außerdem nutzen sie eine Art der Kommunikation, die von Respekt, Klarheit und auch Wertschätzung geprägt ist und beim Gegenüber Entwicklungsmöglichkeiten einräumt.

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Noten sind nicht einfach nur Ziffern, sie entscheiden über Glück oder Unglück!

Pressemeldung vom 28.03.2012 – Alexandra Lux

Noten Ziffern ZeugnisEin häufiger Anlass ein LernCoaching in Anspruch zu nehmen, sind schlechte Noten. Sie versetzen Eltern in Alarmbereitschaft und lassen Kinder an sich zweifeln. Wenn ich mich so umhöre, vernehme ich überall kritische Stimmen zum Thema Noten. Es wird einerseits über den Leistungsdruck gesprochen, das ständige Vergleichen untereinander und die einseitige Leistungsbewertung der Kinder. Andererseits behalten die Noten einen hohen Stellenwert, da sie über das Weiterkommen und die gesamte Zukunft des Kindes entscheiden.
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Wie bringt man eine Klasse zur Ruhe. Früher hörte man dem Lehrer zu und blieb auf dem Stuhl solange sitzen …

Stimmt, früher war das anders. Meine Beobachtung ist, dass früher andere Werte gelebt wurden und auch vom Elternhaus unterstützt wurde, dass in der Schule „Zucht und Ordnung“ herrscht. Heute jedoch sind Eltern oftmals besorgt um die psychische Gesundheit ihrer Kinder und außerdem wird darauf Wert gelegt, dass Kinder sich nicht einfach unterordnen (Gewaltprävention). Weiter will ich jetzt hier gar nicht darauf eingehen.nonverbales_klassenzimmermanagement_unterrichten_mit_logik_liebe

Wie bringt man sie zur Ruhe? Indem man Beziehung aufbaut, sie wirklich ernst nimmt und ihre Bedürfnisse sieht, damit sie erleben, dass sie gesehen werden, dann können auch sie sich einlassen und sehen. Nicht ganz ohne ist das, wenn man eine Klasse nur wenige Stunden in der Woche hat…. Für mich ist der Schlüssel für alles was sich zwischen Menschen abspielt die Beziehung.

Hier möchte ich Pearl Nitsche mit ihrem Klassenraummanagement empfehlen!

Hausaufgaben!

… und schon hängt der Familienfrieden am seidenen Faden

Hausaufgaben

Hausaufgabensituationen rauben Kindern und Eltern oft den letzten Nerv.
Unterstützen Sie Ihr Kind und leiten Sie es so zur Selbstständigkeit an.

Lernen ist mehr als nur Stoff in den Kopf kriegen. Was alles damit zusammenhängt, erfahren Sie an diesem Abend.

Erfahren Sie Interessantes zu Ihren eigenen Lernerfahrungen, zu Lerntypen und zu so genannten Lernfallen. Lassen Sie sich anregen, Lernen und Hausaufgaben entspannt zu gestalten, indem Sie mit ihrem Kind Vereinbarungen treffen und einigen Dingen Beachtung schenken.

 

 

Spiegelneurone in Pädaogik und Bildung... Warum die Kinder der Spiegel der Erwachsenen sind und wie wir dies nutzen können!

Was es braucht, damit Lernen gelingen kann

Schule und das ganze Bildungssystem sind in aller Munde. Jeder leidet und viele finden sich resigniert damit ab.Doch jeder kann ganz im Kleinen – bei sich selbst und in seiner Familie – etwas verändern.

Entdecken Sie, wie Kinder sich sicher fühlen können, denn nur dann können sie gelassen lernen und sich auf den Stoff einlassen. Werden Sie sich bewusst, was lernen verhindert und ändern Sie die Vorzeichen, damit lernen gelingen kann.

„Studie – Was Kinder lernen wollen“

– sehr treffender und witziger, be-denkenswerter Anstoß

„…Aber unser Bildungssystem ist sehr gut, nicht wahr? Außer, dass keinen interessiert, was da gelehrt wird, und es fast gewiss erscheint, dass das erworbene Wissen niemals angewendet werden kann. Ich fordere eine Studie, was Kinder denn lernen WOLLEN!“

erschienen in www.scilogs.de am 02.01.2012

Privatschulen – die andere Seite der Vorurteile

Pressemeldung vom 05.2012 – Alexandra Lux

Das Schuljahr neigt sich dem Ende und viele Eltern überlegen sich den Übertritt ihres Kindes für das kommende Schuljahr an eine Privatschule oder haben diese Entscheidung schon gefällt.

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Philosoph Richard David Precht spricht in seiner ersten Sendung „Precht“ mit Gerald Hüther. Thema ist: „Macht lernen dumm?“ Die beiden sind sich einig, dass unser heutiges Schulsystem den Kindern nicht gerecht wird und nichts mit Bildung zu tun hat. Interessante Thesen und Gründe das System nicht nur zu reformieren, sondern zu revolutionieren kompakt in 30 Minuten!

Hier gehts zur Mediathek des ZDF

„Hirnforscher fordert Umdenken bei Lehrern“

– Lehrer als Schatzsucher

Die Hirnforschung – an ihrer Spitze Gerald Hüther – weist seit langem Erkenntnisse und Ergebnisse auf, die nicht mehr zu unserem bekannten Lehrsystem der Schule passen. Kinder müssen nicht mit Wissen angefüllt werden, sondern individuell auf ihrem Lernweg unterstützt werden. Daher muss sich die Einstellung der Lehrer zu ihrem Beruf und ihrer Art des Arbeitens mit den Schülern ändern. Hüther fordert einen Masterlehrgang zum „Potenzialentfaltungscoach“.

zum Artikel– vom 19.04.2012

Bildungsreform – nötiger denn je!

Pressemeldung vom 16.06.2012 – Alexandra Lux

Die Bildungspolitik ist im Kreuzfeuer vieler Eltern, Lehrer, Lehrerverbände, Pädagogen und sogar von Schülern und der Wirtschaft.
Immer wieder gibt es Demonstrationen von immer mehr Initiativen. Doch die Resonanz in der Gesellschaft ist eher verhalten. Die Gründe dafür sind vielfältig: Ein Großteil der Bevölkerung hat keine Kinder, ein weiterer Teil hat seine Kinder schon mehr oder weniger erfolgreich durch die Schule gebracht, die Enkel werden das schon auch schaffen. Von den eigentlich Betroffenen hat ein Teil keine Probleme mit den Kindern in der Schule, ein weiterer Teil kann oder will sich aus verschiedenen Gründen nicht in einen Veränderungsprozess einbringen, ein weiterer Teil hält lieber still um den Kindern nicht noch mehr zu schaden. So, und was bleibt dann noch übrig?

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