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Lernen

Wie Motivation gegen den Schweinehund verteidigt werden kann…

Huiiii…. Das Jahr ist ja schon wieder ganz schön fortgeschritten! Auch der Februar hat nur noch die zweite Hälfte.

Und in der geht es um die liebe Motivation und vor allem den Schweinehund. Über Motivation hab ich ja schon einiges geschrieben.

Doch auch da lässt sich was machen!

Zuerst einmal ist es wichtig, den Schweinehund zu identifizieren. Der kann nämlich verschiedenste Formen annehmen und ist echt raffiniert. Ich zeige dir, wie du mit ihm verhandeln kannst, wenn du ihn entdeckt hast.

Mit der Motivation geht’s dann etwas tiefer. Welche der drei Arten von Motivation funktioniert bei dir? Warum es nur eine wahre Motivation gibt und warum sie so stark wirkt erkläre ich dir anschließend. Viele Schüler erwarten von mir, dass ich sie motiviere! Ich wäre ja der Coach, deshalb sind sie da! – Fehlanzeige! Du wirst erkennen, warum.

Motivation ist der Treibstoff für deine Lernerfolge. Doch nicht immer sind wir motiviert für das, was gerade ansteht und von uns verlangt wird. Ich zeige dir, wo dein Motivations-Schalter ist und wie du ihn bewusst dann anwenden kannst, wenn die Automatik streikt. Das ist gar nicht so schwer, denn du hast eine ganz bestimmte Strategie, die perfekt funktioniert!

Also… entweder jede Woche reinschauen, oder einfach den Blog abonnieren und keinen Artikel mehr verpassen!

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Im Februar warten diese Themen auf dich:

Wieder jede Woche eine neue Facette:

01 – Schweinehund, wo bist du?

02 – Wie echte Motivation funktioniert.

03 – Deine Motivationsstrategie

 

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Ich freue mich auf deine Kommentare und das Feedback. 🙂

 

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Lernerfolge durch kontinuierliches Lernen

 

Im November bin ich euch dieses Thema schuldig geblieben, da ich fast alle Wochenenden Workshops zur Montessori-Pädagogik gegeben habe. Das hat mir überaus große Freude bereitet, denn diese Art zu lernen berücksichtigt einfach alle Lerntypen und vor allem alle wichtigen Punkte, die von den Schulreformern gefordert werden! Und das, obwohl Maria Montessori um 1900 gelebt hat! – Doch das wäre noch einmal ein anderes Thema 🙂

 

Nun zum Dezemberthema:

„Wozu muss ich das lernen? – Das brauch ich doch nieeee wieder!“ Solche oder ähnliche Sätze hör ich im LernCoaching oder in Workshops immer wieder. Berechtigte Fragen! Wenn ich nicht weiß, wozu ich etwas lernen soll, wird auch die Motivation fern bleiben. Denn NUR für gute Noten zu lernen erfordert schon sehr viel Disziplin!

Lernerfolge gibt es durch kontinuirliches Lernen. D.h. dran zu bleiben und die „Saisonarbeit“, also Intensivlernen vor Schulaufgaben oder Prüfungen zu vermeiden, ist es wichtig, zu wissen WOZU der Stoff wichtig ist. – Hier bekomme ich von Schülern immer wieder gesagt, dass die Lehrer antworten: „Weil es im Lehrplan steht.“ – Das ist ja nicht gerade eine professionelle Antwort!

Wenn der Lehrer keine Antwort bieten kann, die zum Lernen motiviert, dann muss man selbst ein Zielsuchen! Der Lernerfolg hängt hauptsächlich von der Einstellung zum Lernen ab! Wie ein Ziel effektiv formuliert und die Einstellung zum Lernen geändert werden kann, beschreibe ich in den Artikeln im November.

Ebenso wird es um die Nutzung eines Lerntagebuches und eine hilfreiche Fehlerkultur gehen.

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Wie gesagt, im Dezember dreht sich alles um das kontinuierliche Lernen für deinen Lernerfolg…

Wieder jede Woche eine neue Facette:

01 – Wie herausfindest, wozu du lernst

02 – Lerntagebuch und Fehlerkultur

03 – Ziel erreicht – Rückschau halten

 

 

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Lernen lernen….

Ein beliebter Slogan, mit dem in vielen Schulen zu Beginn des Schuljahres Workshops betitelt werden.

Ich habe meine Probleme damit, da ich es schade finde, dass unterstellt wird, dass man das Lernen lernen müsste. Wir können überhaupt nicht nicht lernen. Lernen ist uns angeboren. Müssten wir erst das Lernen lernen, könnten wir als Baby und Kleinkind ja nichts dazu lernen. Und wir wissen alle, dass ganz kleine Kinder sehr viel lernen!

Geht uns also das Lernen verloren? – Das glaube ich jedoch auch nicht. Es wird im Laufe der Entwicklung nur zu oft (erfolgreich) versucht, das natürliche Lernen und somit das Interesse Neues aufzunehmen mit Lehrplänen zu kanalisieren. Dazu oft mit Methoden, die eben nicht auf jedes Kind, jeden Schüler passt.

Die Workshops, die das Lernen lehren sollen, sind oftmals sehr kurz, erklären theoretisch, wie das Lernen funktionieren soll. Im Alltag sind die Schüler dann jedoch mit der Methodenvielfalt alleine gelassen und dürfen oft keine anderen Ideen umsetzen. Der vom Lehrer vorgegebene Weg muss eingehalten werden.

So verkehrt ist die Idee des Lernen lernens doch gar nicht. Ich zeige in den Artikeln im September die für mich wichtigen Facetten erfolgreichen Lernens auf. – Passend zum Schuljahresbeginn! Mir geht es dabei nicht um spezielle Methoden, denn die sein viel zu vielfältig. Mir geht es um ein Grundwissen, wie Lernen überhaupt funktionieren kann. Die Einstellung und ein paar Voraussetzungen dafür.

Um das Lernen geht es ja auf meinem Lernblog. Er ermöglicht in seinen vielen Artikeln LernCoaching mit sich selbst durch zu führen. Wem das zu einsam ist, der kann gerne zu mir kommen und ich unterstütze ihn bei seinen Fragen und Problemen.

 

 

Wie gesagt, im September geht es um das Lernen….

 

Wieder jede Woche eine neue Facette:

01 – Grundlagen: Ziel, Einstellung, Wiederholungen und deine Stärken

02 – Wissen über den Lerntyp

03 – Wiederholungen und das Speichermodell

04 – Wer hat die Verantwortung für dein Lernen? 

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Ich würde ja gerne, aber…

 

Du weißt genau, was zu tun ist. Du hast auch schon eine Prioritätenliste erstellt und einen Plan gemacht, wann du welche Aufgaben erledigst. Und trotzdem klappt es nicht?

  • Du kannst dich dann doch nicht aufraffen?
  • Dir fehlt die Motivation?
  • Der Schweinehund grätscht dir immer wieder dazwischen?
  • Freunde sind wichtiger?
  • Andere Aufgaben drängen sich ständig dazwischen?
  • Du räumst sogar dein Zimmer auf oder putzt Fenster?

Hindernisse beim Lernen lauern überall …

Wenn die Kreativität der Ausreden und Entschuldigungen immer rekordverdächtiger wird und du auch wichtige Dinge immer mehr vor dir her schiebst, hat das ganz verschiedene Gründe!

Diesen Gründen kommen wir gemeinsam im Juli auf die Spur. Das ist der wichtigste Schritt.

Kennst du die Hindernisse, die dich beim Lernen stören, kannst du sie aktiv beseitigen und musst dich nicht mehr als „Opfer“ der Umstände fühlen. Du hast es dann selbst in der Hand, etwas dagegen zu unternehmen, oder auch zu sagen, ok, das ist jetzt so…

Es ist ähnlich wie mit einem komischen Geräusch, das du wahrnimmst. Du kennst es nicht, weißt nicht woher es kommt, was es bedeutet, aber es beunruhigt dich. Vielleicht ängstigt es dich sogar. Du hast mindestens 3 Möglichkeiten:

  1. Du bleibst in diesem unguten Gefühl und malst dir die schrecklichsten Dinge aus…
  2. Du nimmst es, wie es ist und beruhigst dich, dass es schon nichts Schlimmes sein wird und sicher bald vergeht…
  3. Du nimmst all deinen Mut zusammen und machst dich auf die Suche nach der Quelle. Dann weißt du, was es ist und kannst etwas dagegen unternehmen.

Was würdest du machen?

 

 

Ich erkenne dein Grinsen! 😉 – Du kannst es weiterhin dabei belassen, oder du änderst etwas! Es liegt ganz bei dir.

Möchtest du etwas ändern, weißt aber nicht so recht, wie du das anstellen sollst? – Dann lies einfach diese Artikel und komme deinen Hindernissen auf die Schliche!

 

Nur mal so am Rande: Erwachsene tappen genau so in ihre Störfallen, nur sind sie es oft gewohnt, wieder raus zu kommen, oder gute Ausreden zu finden.

– Erwachsenen wird das eher nachgesehen, als Schülern. – Oder sie stellen sich und decken sie auf.

 

Mit jedem erkannten und überwundenen Hindernis hat man etwas Neues für sein Leben dazu gelernt.

Manche Hindernisse kann man sehr gut selbst überwinden, bei anderen ist es besser, sich Hilfe zu holen. Auch hierfür gebe ich dir ein paar Tipps. Und zum Schluss erkläre ich dir, wie du dir eine tolle Zielcollage erstellen kannst, die dich immer an dein Ziel erinnert. Sie hält dich an der Stange, zeigt dir, weshalb es sich lohnt, dran zu bleiben!

Tauch ein, in die Hundert Welten! 🙂

 

Wie gesagt, im Juli geht es um Hindernisse beim Lernen….

Wieder jede Woche eine neue Facette:

01 – Stolpersteine identifizieren

02 – Wie du Probleme bemerkst

03 – Wo du dir Hilfe holen kannst

 

Vor den Ferien gab es noch aus aktuellem Anlass einen Artikel über Noten.

 

 

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Wie du erkennst, ob du genug gelernt hast

 

 

Lernerfolge basieren auf verschiedenen Bausteinen und vollziehen sich in Stufen.

 

Die erste Stufe ist, zu erkennen, dass Inhalte, die nicht automatisch hängen bleiben, gelernt und wiederholt werden muss.

Dann kommt die praktische Phase der Arbeitsorganisation und vor allem der Umsetzung. Hier ist der Lernplan, also das individuelle Zeitmanagement und der Lerntyp wichtig. Auch die Motivation spielt hier eine große Rolle.

Kontinuierliches Lernen und Wiederholen gegen die Vergessenskurve stellt einen nicht zu verachtenden Baustein für Lernerfolge dar!

 

Im Schulalltag zeigen die sogenannten „Lernzielkontrollen“ Lernerfolge an. Abfragen, unangekündigte Exen oder Vokabeltests und natürlich Schulaufgaben und Klausuren zeigen den Schülern, ob der Stoff sitzt. Leider wird beim Ergebnis nur auf die Noten geachtet und nicht auf den nachhaltigen Lernerfolg.

  • Gute Noten bekommen einen Haken und der Inhalt wird schnell wieder vergessen, da erfolgreich abgeliefert – wird nicht mehr gebraucht, raus aus dem Kurzzeitgedächtnis.
  • Schlechte Noten werden als Versagen abgestempelt und müssen irgendwie durch Kraftaufwand wieder ausgebügelt werden. Leider wird dieses Ergebnis nicht als Chance gesehen, die Lücken zu füllen. Fehler sagen aus, dass gerade noch etwas FEHLT!

 

In den Vorbereitungen für Prüfungen kann man sich diese Lernzielkontrollen selbst erstellen. Das macht Sinn um zu sehen, was noch vertieft und wiederholt oder überhaupt noch gelernt werden muss.

 

Wie man sich selbst solche Lernzielkontrollen herstellen kann, werde ich wöchentlich im Mai vorstellen.

 

Also, im Mai wird dreht sich alles darum, wie die Lernerfolge zu testen.

 

Wieder jede Woche eine neue Facette:

01 – ABC-Listen

02 – Teste dich selbst

03 – Präsentieren

04 – In einer Gruppe

 

 

Viel Spaß auf www.hundertwelten.de!

 

Jetzt ist der Lernblog endlich umgezogen. Ich freue mich auf deine Kommentare und das Feedback. 🙂

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„Ich habe Konzentrationsprobleme!“

– Das höre ich im LernCoaching so oft!

Die beste Antwort auf meine Frage, wie sich das äußert und an was der Schüler das feststellen kann war: „Ich kann mich einfach nicht fünf Stunden am Stück konzentrieren!“ – Am liebsten hätte ich schallend gelacht! Stattdessen war meine Antwort: „Herzlichen Glückwunsch! Alles in Ordnung!“

 

Zeig mir einen Menschen, der sich FÜNF Stunden am Stück konzentrieren kann! Nicht mal, wenn einen was total interessiert und fasziniert! Da merken wir nur nicht, wenn unsere Aufmerksamkeit mal abdriftet, weil wir sehr schnell wieder auf die Sache unsers Interesses zurück kommen.

 

Konzentration ist das Thema, das ständig angesprochen wird. Angeblich können Kinder sich heute nicht mehr so gut konzentrieren wie früher!

Ach ja? – Das beobachte ich nicht! – Sie konzentrieren sich sehr wohl… halt nicht immer auf das, was wir JETZT von ihnen erwarten…. Früher war die Konzentration auf eine Sache von Angst geführt. Außerdem muss man schon sagen, dass es auch nicht so viel Ablenkungsmöglichkeiten gab. Also ist die „mangelnde“ Konzentration oft hausgemacht!

 

Sehr oft beobachte ich, wie Erwachsene Kinder in ihrer Konzentration überrumpeln und sie ständig rausreißen, weil sie nicht achtsam beobachten, was das Kind gerade macht und denken, IHR Anliegen sei JETZT mehr als dringend! – Da lernen Kinder geradezu sich lieber nicht zu sehr zu konzentrieren.

04_Konzentration

 

Also, im April wird es um das Themenfeld Konzentration gehen.

 

Jede Woche eine neue Facette:

01 – Ein bisschen Theorie zur Konzentration (07.04.2015)

02 – Wie gut kann ich mich konzentrieren? (13.04.2015)

03 – Was beeinträchtigt die Konzentration? (20.04.2015)

04 – Wie kann ich Konzentration herbeiführen? (27.04.2015)

 

 

Viel Spaß auf www.mein-lernen.blogspot.de!

 

PS: psssst…. Der Lernblog zieht bald um… sei gespannt und lass dich überraschen! J

 

Mitarbeit im Unterricht… Hausaufgaben…

noch schlimmer…. – Für viele leidige Themen….

Ja, kann ich verstehen. Hilft nix, im gegenwärtigen System und einen Zauberstab um das zu ändern hab ich leider noch nicht gefunden!

Kennst du das? In manchen Unterrichtsstunden kann man wunderbar aufpassen und mitarbeiten. – Liegt manchmal am Fach, oder auch nur am Themengebiet und manchmal am Lehrer selbst. Weil er es einfach drauf hat für sein Fach zu begeistern, weil er cool oder einfach nett ist, oder für eine tolle Stimmung sorgt. Genau dann nimmst du wahrscheinlich viel mit aus dem Unterricht und musst zu Hause nicht mehr (viel) lernen. Cool oder? So sollte das immer sein. Ja best generic viagra. Stimmt!

Falls es nicht so automatisch geht, muss man ein bisschen Kraft und Überwindung einsetzen. Was dir das bringt? – Naja: Wenn du eh schon in der Schule rumsitzen musst, dann kannst du ja wenigstens im Unterricht alles mitnehmen um am Nachmittag möglichst wenig Zeit einsetzen zu müssen. – Was du genau tun kannst, beschreibe ich dir in den nächsten 4 Wochen auf dem Blog.

03_Mitarbeit und Hausaufgaben

 

 

 

 

 

 

 

Es wird auch über Hausaufgaben gehen…. Ja, über deren Sinn lässt sich streiten. Doch das ist in deinem Fall Zeitverschwendung. Nicht in jedem Fall sind sie nur Beschäftigungsmaßnahmen für Schüler! 😉

 

Lies mal nach, vielleicht macht es für dich Sinn und du kriegst sie in Zukunft schneller hin und erleichterst dir damit auch noch den Schulalltag!

 

Achtung! Könnte echt sein…. Also, nur lesen, wenn du dir dieser Gefahr bewusst bist!

 

Ran an den Speck!

 

Die einzelnen Artikel findest du hier:

Notizen erstellen im Unterricht (01.03.2015)

Notizen – Mitarbeit? Wozu? (09.03.2015)

Idealzeitpunkt für Hausaufgaben (16.03.2015)

Belohnung für mich (23.03.2015)

 

 

 

Foto: © Rainer Sturm_pixelio.de

Gut geplant ist halb gewonnen…

Hey, der erste Monat ist schon vorbei und die Blogbeiträge sind wirklich gut aus den Fingern geflossen. Ohne Stress waren die Artikel geschrieben und geplant.

Zunächst hatte ich mir tatsächlich einen Redaktionsplan erstellt. Monats- und Wocheneinteilung in einer Excel-Tabelle. Monatsmotto gefunden, Unterthemen betitelt, datiert, Fotos dazu ausgesucht. Puh, erster Schritt getan. Voller Elan den ersten Artikel begonnen. Super gelaufen – gleich den nächsten. Ok… die ersten beiden Wochen vorgearbeitet. – Beruhigung. Am nächsten freien Tag gleich die nächsten geschrieben und im Blog geplant. Perfekt, denn die nächsten beiden Wochen würden stressig mit wenig Zeitfenstern werden.

Monatsmotti waren in facebook ja schnell geplant. Und ich habe dazu gelernt: Man kann nur für 6 Monate vorausplanen. Darüber hinaus wird das Datum nicht angenommen und die Posts werden am nächsten Tag schon veröffentlicht. Hmmmm…. Also, wieder löschen. Im Kalender eintragen, dass sie dann rechtzeitig neu geplant werden 😉

So… nun geht’s also weiter. Februar steht an. Beiträge sind noch nicht geschrieben. Wie war das noch mal mit dem Thema? Gut, dass ich den Redaktionsplan habe! Zu den Themen hatte ich auch vorher (in der Vorbereitung für das neue Buchprojekt verschiedene Stichpunkte. Dann geht das Schreiben viel schneller. Thema für Februar: Plan- und Zeitmanagement. Super, kann ich ja gleich meine Erfahrungen für die Einleitung hernehmen. Nicht für alles mache ich so einen aufwändigen Plan. Aber hier ist es doch ein sehr langes Projekt (ein Jahr lang jede Woche einen Artikel posten), da schien es mir schon sinnvoll, die Idee gleich soweit fest zu halten, dass ich mir die Arbeit einteilen kann und mein Ziel ohne Stress erreiche.

Im Februar geht es also um den Sinn von Plänen, wie man einen Plan erstellt, den man auch tatsächlich einhalten Plankann; wie ein Lerntagebuch weiterhelfen kann, ein individuelles Zeitmanagement und die eigene Lernstruktur. Wie immer gilt: Es sind alles Anregungen, jeder muss das Seine finden, denn es gibt einfach nichts Allgemeingültiges und immer für jeden Passendes! DU bist EINZIGARTIG, das gilt auch für DEIN Lernen!

 

Die einzelnen Artikel findest du hier:

Einen individuellen Lernplan erstellen (02.02.2015)

Ein Lerntagebuch??? (09.02.2015)

Finde DEINEN Rhythmus (16.02.2015)

Eigene Struktur: Abewechslung oder Eintauchen? (23.02.2015)

 

 

 

Foto: © Tommy Kujus_pixelio.de

 

Mein Leserbrief zum gescheiterten Volksbegehren der freien Wähler wurde leider nicht veröffentlicht

…doch ganz zurück halten kann ich ja auch nicht, daher veröffentliche ich ihn hier:

 

16.07.2014

Er bezieht sich auf die beiden Artikel aus der Süddeutschen Zeitung:

Wo sind die Jammer-Eltern?“ und „Staatsregierung bastelt am G8,5

 

Auf mehreren Veranstaltungen in der letzten Zeit wurde klar, dass die Diskussion um das Volksbegehren in der Öffentlichkeit und in den Medien (auch in der SZ!!) sehr verzerrt war. Viele BürgerInnen dachten, sie würden über die Doppelzügigkeit an JEDER Schule abstimmen. Auch wurde deutlich, dass die Diskussion um G8/G9 der falsche Ansatz ist. Es geht um Inhalte (nicht nur Lehrplan!) – wenn die Qualität des Lernens und Lehrens stimmt, ist es egal, ob 8 oder 9 Jahre.

Ich höre schon den Jubel der CSU, dass die breite Bevölkerung offensichtlich mit dem G8 zufrieden ist. Doch welchen Bevölkerungsanteil betrifft dieses Thema?

Ein neues Aufhübschen eines maroden Systems als Reform zu verkaufen wird der CSU nicht gelingen, da sich die Betroffenen nicht mehr blenden lassen. Claudia Langer (Schulleitung Gymnasium Oettingen) sagte gestern im Salon Luitpold: „Wer weiß, wie Lernen geht, weiß, dass so vieles nicht mehr geht.“

Wir können uns keine weitere Gymnasialreform mehr leisten, sondern müssen Lernen, Lehren und Schule über alle Schularten hinweg NEU DENKEN. Wann wird endlich verstanden, dass es bei der Bildung unserer Kinder nicht um Machtansprüche, sondern um die Zukunft unserer Gesellschaft geht?

Vielleicht sollte sich die Politik weitgehend aus der Diskussion zurückziehen und ein übergreifendes Expertengremium in eine kreative Design Thinking-Klausur schicken.

 

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Alexandra Lux, LernCoach – München

Postive Stimmung in der Klasse

Handbuch mit Ideensammlung für Lehrer an weiterführenden Schulen, alle Fächer, Klasse 5–13

 

Gutes Klima lässt nicht nur Pflanzen wachsen und gedeihen – auch in der Schule sorgt eine gute Stimmung dafür, dass sich alles und jeder bestens entwickelt. Diese cleveren Praxistipps und Anregungen stärken die Schüler-Lehrer-Beziehung und schaffen eine gute Klassen- und Lernatmosphäre.

 

nlpaedDie Autoren dieses Ratgebers, ein Team aus dem nlpaed e.V., Rolf-Dieter Aff, Regina M.Bach, Gudrun Heinrichmeyer, Maria Hublitz, Herbert Just, Alexandra Lux und Christina Mager, sind ausgewiesene Fachleute in NLP (Neurolinguistisches Programmieren); alle Impulse beruhen auf bewährten NLP-Methoden, die speziell für den Unterricht weiterentwickelt wurden.

 

Dabei reichen die Anregungen von Hilfen zur Strukturierung des Unterrichts – die für Schüler und Lehrer verlässliche Regeln und Umgangsformen festlegen und Rituale etablieren – über Möglichkeiten einer positiven Kommunikation – in der nicht immer nur gelobt wird, aber der „Ton stimmt“ – bis hin zu Hilfen bei Stress und Tipps zum Umgang mit Konfliktfällen, bei denen es vor allem darum geht, die Schärfe der persönlichen Angriffe aus den Auseinandersetzungen zu nehmen. Sp gelingt es Anfängern wie „alten Hasen“ gute Stimmung in die Klasse zu bringen.Klasse Stimmung

Die klare Gliederung und die übersichtliche Darstellung mit Angaben zu Anwendungsbereich, Lernziel, Zielgruppe, Zeitaufwand, Materialien und innerer Haltung sowie die leicht verständlichen Beschreibungen zu Vorbereitung und Vorgehensweise machen die Ideen zu schnellen, unkomplizierten Praxishelfern für alle Unterrichtsphasen. So müssen Sie beim Lesen keine langen Wurzeln schlagen – sondern können im Handumdrehen für eine positive Stimmung sorgen!

 

Rezensionen finden Sie auf amazon, oder auch hier…
von Heidemarie Brosche, Hauptschullehrerin und Autorin von Kinder-, Jugend- und Sachbüchern, www.h-brosche.de

 

Erhältlich im Buchhandel, online und signiert gerne über mich 🙂 einfach per mail anfordern!

Direktbestellung:

Erschienen am 07.07.2014 im Verlag an der Ruhr

 

Rezensionen finden Sie auf amazon, oder auch hier…
von Heidemarie Brosche, Hauptschullehrerin und Autorin von Kinder-, Jugend- und Sachbüchern, www.h-brosche.de

 

Wie sieht sie aus, die gute Schule?

 

Das fragte Reinhard Kahl am 07.07.2014 in München in der Spielhalle.Die gute Schule

Zu Gast sind der Vorsitzende der Jury des deutschen Schulpreises Prof. Michael Schratz, Schulpreisträger Anne-Frank-Realschule München und die SchlaU-Schule München, die den Jury-Preis bekommen hat.

Der deutsche Schulpreis wird seit 2006 von der Robert-Bosch-Stiftung und der Heidehof-Stiftung an besondere Schulen in Deutschland vergeben. Der deutsche Schulpreis ist sozusagen das Gegengewicht zur Pisa-Studie. Pisa zeigt uns seit über 10 Jahren auf, was immer noch nicht funktioniert und wo die Probleme der Schulen liegen. Sie ist lernorientiert und vergleicht messbare Daten. Der deutsche Schulpreis betrachtet die WIE-Beschaffenheit von Schulen; davon werde die Jury regelmäßig überrascht, so Schratz. Dort werden Visionen gelebt, von denen man eigentlich nicht glaubt, dass sie in Deutschland umsetzbar wären.

 

Anne-Frank-Schule MünchenEva-Maria Espermüller-Jug, Schulleiterin der Anne-Frank-Schule in München, die diesjährigen Schulpreisgewinnerin erklärt, dass der Weg zum Schulpreis 2014 ein langer Prozess war. Die Setzung des Schwerpunktes auf Wissenschaft und Technik, sowie die Einführung des gebundenen, rhythmisierten Ganztag haben sich über Jahre entwickelt. Dabei haben sie sich viele gute Schulen und auch die sogenannten „Leuchtturmschulen“ angesehen und sich von diesen Schulen für ihre eigenen Konzepte inspirieren lassen. Denn ein Erfolgsmodell kann man nicht einfach 1 zu 1 übertragen, es muss an die eigenen Gegebenheiten angepasst werden. Wichtig dabei ist auch, dass das Kollegium als Team gemeinsam am Prozess beteiligt sein muss. Die LehrerInnen der Anne-Frank-Schule sehen sich auch nicht mehr als Lehrer, sondern als LernBegleiter, LernCoaches.

 

Die Schülerinnen dort lernen auch in Lernbüros. Diese Arbeit soll nun, weil sie vom Kollegium als so erfolgreich gesehen wird auf immer mehr Fächer ausgeweitet werden. Das selbstständige Lernen fördere die Schülerinnen mehr als Frontalunterricht. Dass dies bisher noch nicht in zeitlich größerem Umfang möglich war, läge auch daran, dass sie eine bayerische Schule wären, die sich an die Stundentafel halten müsse, merkte Espermüller-Jug an. Hausaufgaben z.B. gibt es an dieser Schule nicht, denn alles wird in der Schule trainiert. Die Schule ist für das verantwortlich, was die Schülerinnen lernen und können. Auch wurde der Lehrplan kritisch auf die Frage hin, was für das Leben der Schülerinnen wirklich wichtig ist, überprüft.

 

Auch Theater spielt an dieser Schule eine große Rolle: Als tusch-Schule kooperieren sie mit dem Gärtnerplatztheater. Die Schülerinnen gaben eine kurze Kostprobe ihres selbstgeschriebenen Stückes, das kurz vor der Premiere steht.

die gute Schule2014-07-07 19.48.51 (Kopie)

 

Schratz merkt an, dass Lehrer und Lehrverantwortliche eine Kompetenzlosigkeitskompetenz bräuchten, um sich überraschen zu lassen, was alles möglich ist und was SchülerInnen alles in sich tragen.

 

Die Münchner SchlaU-Schule bekam dieses Jahr den Sonderpreis der Jury. SchlaU-Schule München

Sie bezeichnet besonders die Bedürfnisorientierung aus, erzählt Schulleiterin Antonia Veramendi. Hier kämen viele junge Menschen aus aller Welt mit traumatischen Erlebnissen und vielen Hoffnungen, sowie großen Potenzialen zusammen. Immer wieder muss die Schule sich neu auf die Bedürfnisse einstellen und ausrichten. Hier ist es zunächst wichtig, dass die SchülerInnen sich wohl und sicher fühlten, um überhaupt lernen zu können. „Lernen ist die Aufgabe der SchülerInnen, das machen sie von alleine, wenn der Rahmen stimmt und den muss die Schule bieten.“ so Veramendi. Zu diesem Rahmen gehören eine sichere und entspannte, angstfreie und unterstützende Atmosphäre. In der SchlaU-Schule wird zuerst darauf geachtet, dass es den SchülerInnen gut geht.

 

In eines der vielen Projekte an der SchlaU-Schule, „Create your voice“ bekamen die Besucher einen Einblick: drei SchülerInnen trugen einen selbstgeschriebenen Text vor. Aufführung ist in den Kammerspielen am 16. und 17. Juli 2014.

2014-07-07 20.23.59 (Kopie)

 

 

 

 

 

 

 

Ein kurzweiliger Abend, der wieder einmal zeigt, was alles möglich ist, wenn Erwachsene etwas wollen und das dann umsetzen. Kahl: „Arbeiten am System heißt an den Fesseln des Systems zu rütteln.“ Das war die Essenz des Abends. Veränderung der Bildungslandschaft kommt nicht durch die Politik, sondern nur durch das Engagement der Lehrer, so Schratz. So entstehen Schulen, in denen Schüler so lernen, dass sie gleichzeitig Erfolg haben und ihre Persönlichkeit entwickelt wird!

Die gute Schule

 

Reinhard Kahl erwähnt noch eine Mc Kinsey-Studie, die aufzeigt, dass eine Investition in die frühkindliche und vorschulische Bildung und Betreuung eine betriebs- und volkswirtschaftliche Rendite von 12% zur Folge hat. Hier folgt die Frage, warum der Staat das Geld nicht so gewinnbringend investiert?

 

Michael Schratz stellt zum Schluss noch in den Raum, dass wir alle glaubten zu wissen, was wie vermittelt werden sollte…

 

Wie schade, dass der bayerische Kultusminister Ludwig Spaenle an einem solchen Abend nicht anwesend war. Immerhin haben zwei bayerische, Münchner Schulen den Schulpreis 2014 bekommen. Also eine Auszeichnung als BESTE deutsche Schule! – Warum wundert mich die Abwesenheit nicht?

Und nach dem Abitur?

 

Das Volksbegehren der Freien Wähler zum G9 steht bevor, die SPD bekennt sich zum G9 und Seehofer liebäugelt angeblich wieder mit dem G8. Das Kultusministerium rechnet noch am Durchschnitt, manche Schulen geben ihren Schnitt preis, andere nicht. Viele schaffen das Abitur mit sehr guten Noten, andere mittelmäßig, wieder andere gerade so und viele auch nicht. Die Schere geht scheinbar weit auseinander.

 

Doch was ich immer wieder höre und heute auch in der SZ gelesen habe ist, dass viele AbiturientInnen gar nicht wissen, was sie nach ihrem Abitur machen sollen. Sie haben sich so aufs Lernen konzentriert, dass ihnen keine Zeit zur Orientierung blieb. Viele wissen auch weder um ihre Stärken, noch um das, was ihnen wirklich wichtig ist im späteren Berufsleben!

Auszeit nach dem Abitur

Nach dem Abitur-Stress brauchen sie oft erst einmal Ruhe, ein ganzes Jahr Auszeit um durchzuschnaufen, weil sie keine Lust auf die gleiche Mühle haben. Sie wollen sich orientieren, ausprobieren, Erfahrungen sammeln oder etwas ‚Sinnvolles‘ machen.

 

 

Studieren könne man auch noch später, wissen nicht, ob sie überhaupt studieren wollen, oder wissen ganz sicher, dass sie lieber ein Handwerk lernen, wo man etwas für die erbrachte Leistung bekommt, im Gegensatz zur Schule!

 

17-jährige AbsolventInnen fühlen sich auch oft noch zu jung zum Studieren. – Und nun frag ich mich ernsthaft, wo der Vorteil des eingesparten Jahres ist! Erfahrungen könnten auch während der Schulzeit gesammelt werden und etwas ‚Sinnvolles‘ könnte man während dieser Zeit auch machen. Die Zauberwörter heißen ‚individualisiertes Lernen‘ (nach eigenem Tempo!), Herausforderung und Verantwortung.

 

Wie gehen wir mit der Zeit und der Zukunft unserer Jugendlichen um?

 

Es gibt schon so viele tolle Beispiele Schule und Lernen anders zu gestalten. Und JEDE/R kann mitwirken. Entweder direkt im Kontak mit SchülerInnen, oder bei der Unterstützung innovativer Einrichtungen oder durch eigenes Engagement in Initiativen, die bildungspolitisch aktiv sind. Zum Beispiel:

Gymnasium in Bayern – G8 – allgemein kein Erfolgskonzept…

 

Die Weltpolitik rückt von G8 zu G7, Bildungskritiker fordern im Gymnasium von G8 „zurück“ zum neuen G9 zu

gehen. G∞ ist also irgendwie doch nicht unendlich…

 

Das zulässige Volksbegehren der Freien Wähler setzt die bayerische Bildungspolitik nun auch unter Druck, die seit Jahren geäußerte Kritik zum verkürzten Gymnasium mit seinen vielen Kosmetikmaßnahmen zu reagieren. Das Kultusministerium hält sich zurück – Strategie um später die Schelte abwehren zu können? Die Philologen legen einen Entwurf vor, Seehofer nimmt es nun letztendlich in die Hand. Noch lässt er den Ausgang völlig offen, falls konservative Kräfte in seinen Reihen sich ihm doch widersetzen, aber klar stellt er, dass er dann „klare Vorgaben“ machen wird, um den Schulen die Verantwortung abzunehmen.

 

Grundsätzlich positiv finde ich erst mal, dass sich nun Menschen mit dem Konzept auseinander setzen, die wohl tatsächlich aus der Praxis kommen, also wissen, wie das Leben im Gymnasium aussieht. Ein Konzept aus der Praxis, statt vom fernen Schreibtisch für die Praxis. Doch der Haken an dieser Sachlage ist, dass diese Praktiker evtl. betriebsblind sind – nur das Gymnasium sehen, das es in ihrer Welt gibt, also Impulse von außen keinen Einfluss haben und somit wieder „nur“ Altes neu aufbereitet angeboten wird.

Es soll ein neues G9 geben – die von den Freien Wählern geforderte Zweigleisigkeit von G8 und G9 wird von den Philologen abgelehnt. Trotzdem soll es die Möglichkeit für manche Schüler geben, das Abitur doch nach 8 Jahren zu absolvieren. Sie dürfen dann die 10. Klasse überspringen.

 

Und hier setzt mein Hauptkritikpunkt an! Homogenität gibt es nicht und Gleichschritt gehört zum Militär! Bis zur 9. Klasse sollen also alle Schüler im Gymnasium wieder im Gleichschritt durch die Jahre und den vorgeschriebenen Stoff marschieren. Nehmen wir mal das Beispiel von „Max“ (Figur erfunden): Max denkt schnell, fasst rasch auf und kann Zusammenhänge herstellen. In der Grundschule zählte er zu den schnellen und sehr guten Schülern, was sozial auch nicht auffällig, der Weg zum Gymnasium war ohne Elterliche Anstrengung möglich. Auch in der Unterstufe des Gymnasiums kommt er leicht mit und merkt immer mehr, dass er schneller versteht als seine Mitschüler und fühlt sich immer öfter durch deren Fragen und Wiederholungen ausgebremst. Seine Fragen werden nicht beantwortet, weil es das Mittelfeld der Klasse überfordern würde. Nun ist Max aber so „flexibel“ und handhabbar, dass er sich anpasst und zu Hause seinen Wissenshunger stillt. Er läuft im Gleichschritt der Gauß’schen Verteilung mit und drosselt sein Tempo, ohne auffällig zu werden. Max hält es bis zur 9. Klasse aus, dann darf er die 10. Klasse überspringen. Das Konzept hält extra Unterstützung für ihn bereit, damit er diesen Sprung gut schaffen kann see this. Max macht mit Leichtigkeit ein sehr gutes Abitur und verlässt das Gymnasium nach 12 Jahren statt nach 13. Das ist wohl das „gemeine Musterkind“ des Philologenverbandes.

 

Was aber passiert mit einem Max, der den Gleichschritt nicht mitgeht? Der aufmüpfig auf sein Tempo beharrt, bzw. gelangweilt aus der Reihe tanzt und mit allerlei originellem Verhalten auf sich und seine Bedürfnisse aufmerksam macht? Dieser Max wird es wohl nicht bis zur 9. Klasse im Gymnasium aushalten, um endlich überspringen zu können. Er wird schon vorher als nicht gymnasialtauglich aussortiert! – Können wir uns so etwas zu Gunsten der erzwungenen Homogenität leisten?

 

Aus welchem Grund wird am Gleichschritt festgehalten?

  • Was hält Lehrer / Schulen davon ab, individualisiert und altersübergreifend zu denken und zu arbeiten?
  • Aus welchem Grund bleiben offensive und funktionierende Konzepte wie z.B. das des Oettinger Albrecht-Ernst-Gymnasiums (http://www.gymnasiumoettingen.de) trotz höchster Besuche und Lobeshymnen „einzigartig“?
  • Was lässt Lehrer, die unzufrieden sind und innovative Ideen und Ansätze haben, Einzelkämpfer bleiben und was lässt sie „stillhalten“?
  • Was macht die ganze Schulentwicklung so träge?
  • Aus welchem Grund bleiben Eltern weitgehend still und ertragen das Leid ihrer Kinder – nur weil es eben so ist?

 

Ich verstehe einfach nicht,

… was den Glauben an altershomogene Klassen und pauschal-begießen der gesamten Klasse mit vorgekautem Wissen so hoch hält.

… was an Ziffernnoten so viel besser sein soll, als an differenzierter Rückmeldung.

… wozu absolute Vergleichbarkeit so wichtig ist! – Kinder sind doch keine maschinell gefertigten Produkte!

… warum die moderne Bildungs- und Gehirnforschung nicht beachtet wird.

… wie Kindheit und Jugend in unserer heutigen Gesellschaft so homogenisiert werden muss!

… was es so schwer macht, alte Zöpfe abzuschneiden.

… was daran hindert, die Idee von Schule neu zu denken und den Bedürfnissen unserer Zeit anzupassen.

… warum Schüler in die Kategorien „Mittelschule“, „Realschule“, „Gymnasium“, „Förderschule“ eingeteilt werden müssen!

 

Was ich mir wünsche?

… entdeckendes Lernen an Hand von altersrelevanten Fragen aus dem Leben und Erleben der Kinder und Jugendlichen.

… lernen mit Fragestellungen statt vorgekautes Wissen hinunterzuwürgen um es dann auf dem Altar der Noten- und Vergleichbarkeitsheiligen darzulegen.

… Erwachsene, die Kinder und Jugendliche in das Leben und Wissen hinein begleiten und ihre „Vollkommenheit“ in Frage stellen können.

… Schüler zu eigenständigem Denken ermutigen und es von ihnen einfordern.

… dass Erwachsene Verantwortung leben um Kindern ein Vorbild zu sein.

… dass in Schulen Interessensgruppen an Themen arbeiten können, egal welcher „Klassenstufe“ sie angehören, und dieses Wissen dann anderen Schülern und Erwachsenen präsentieren.

… dass Schüler Verantwortung übernehmen dürfen.

… dass unsere Gesellschaft den Mut aufbringt hier endlich etwas zu verändern, was längst überfällig ist und unsere gesellschaftliche Entwicklung garantiert!

… EINE Schule, in der alle Kinder und Jugendlichen so lernen können, wie es ihre individuelle Entwicklung erfordert und Lehrer, die sie je nach Bedürfnissen fördern und fordern!

 

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Presse im Netz:

Lehrerverband will zurück zum G9 – Merkur online

Ein überfälliger Schritt – Süddeutsche

Lehrer fordern flexiblere Wege zum Abitur – Süddeusche

 

 

 

 

 

 

 

Irrtum für Irrtum werde ich hier unter die Lupe nehmen

Eine Gegendarstellung zu den angeblich ‚zehn populärsten Irrtümern der Pädagogik‘ die im Heft „Schule & Wir“ 1/2014 propagiert werden.

Als erfahrene Montessori-Pädagogin und LernCoach maße ich mir sowohl eine andere Sichtweise an, als auch weitergehendes Wissen, als das vom Autor hier sehr einseitig angelegte Darstellung, die wahrscheinlich auf der Kurzzusammenfassung der Hattie-Studie aufbaut.

Es beginnt schon mit dem Einleitungabschnitt. Hier werden zwar keine Namen genannt, doch jeder, der sich in der aktuellen kritischen Diskussion auskennt, weiß sofort, wer hier als Ammenmärchenerzähler abgestempelt wird!

Hier der Link zum Artikel

 

Zu Irrtum Nr. 1 – Lerntypen:
Dass nicht mit den Sinnen sondern mit dem Gehirn gelernt wird, möchte ich gar nicht widerlegen. Doch damit die Information im Gehirn verarbeitet und abgespeichert werden kann, muss sie nunmal den Weg dorthin über einen Sinneskanal schaffen. Über die Sinne nehmen wir die Informationen aus unserer Umwelt auf. Normalerweise stehen uns dazu fünf zur Verfügung. Es ist zu beobachten, dass Menschen diese Informationen durchaus unterschiedlich, also mit verschiedenen Sinnen aufnehmen. Dadurch liegt der Schluss nahe, dass der Mensch sich auf den ein oder anderen Sinn „spezialisiert“ hat. Werden Informationen über diesen Sinn aufgenommen, gelangen sie vollständiger ins Gehirn, als über einen anderen Sinn. Die Verarbeitung und Abspeicherung ist dann natürlich auch eine andere.
Nur, dass es noch keinen Nachweis zum verbesserten Lernergebnis gibt, heißt es noch lange nicht, dass die Berücksichtigung der Lerntypen unsinnig ist!

Zu Irrtum Nr. 2 – Gesamtschulen vs. differenziertes Schulwesen
Wer ist hier mit ‚einige Pädagogen‘ gemeint? Undifferenziert und verallgemeinernd werden hier Phrasen wiedergegeben. Schon wieder wird der fehlende Beweis für Erfolge ins Feld geführt und auch noch das so erfolgreiche bayerische Schulwesen auf den Thron gesetzt. Dabei liegt Bayern auf Platz 3! Führt nicht Bayern auch die Durchfall-Quote an? (4,6 % in 2011 lt. Bildungsmonitor 10/2013)
Ich stimme zu, dass die Qualität des Unterrichts für Lernerfolge ausschlaggebend ist, doch das heißt ja noch lange nicht, dass guter Unterricht nur im differnzierten Schulwesen zu finden ist! Es heißt, der Beweis müsse auf Kosten der Kinder geführt werden – wer denkt an die Kinder, die im Aussortier-Betrieb so gar nicht auf ihre Kosten kommen?

Zu Irrtum Nr. 3 – Frontalunterricht
Hier wird der Leser mit verschiedenen Fachbegriffen konfrontiert. ‚Frontalunterricht‘ – ‚Lehrervortrag‘ – ‚lehrerzentrierter Unterricht‘. Ich glaube nicht, dass die Unterschiede dem Zielpublikum „Eltern“ so geläufig ist. Wenn man genau liest, beschreibt dieser Irrtum sehr gut die „Osterhasenpädagogik“. Darunter versteht man Unterricht, in dem der Lehrer das Wissen schön versteckt und die Kinder müssen es suchen um ‚das gewünschte Lernziel‘ zu erreichen. Angeblich kommen ’schwächere Kinder‘ oder ’solche mit Konzentrationsschwierigkeiten‘ mit diesem ‚lehrerzentrierten Unterricht meist wesentlich besser zurecht‘. Doch was machen Kinder, wenn  die Konzentration den Fragen und Ausführungen des Lehrers zu folgen abreißt? Es könnte ja sein, dass ein Aspekt aus dem Lehrervortrag so interessant erscheint darüber weiter nachzudenken oder die Frage will tiefer behandelt werden, als der Lehrer vorher genau geplant hat, oder eine kleine Störung die Aufmerksamkeit fesselt, weil die Frage oder die Inhalte langweilig erscheinen, gar evtl. schon bekannt sind? – Dann ist es schier unmöglich dem Unterricht weiter zu folgen, weil dieser schon weiter fortgeschritten ist. Welche Auswirkung dies in den Noten und Be-Urteilungen hat, brauche ich hier nicht aufzuführen!

Zu Irrtum Nr.4 – Erfahrung von Lehrern
Hier muss ich tatsächlich zum Teil recht geben, dass erfahrene Pädagogen nicht unbedingt die Besten sind! Doch wie bitte schön können persönliche Erfahrungen ‚objektiv begründbar und empirisch belegbar‘ sein?

Zu Irrtum Nr. 5 – Noten
Der Klassiker! Würden Noten abgeschafft, könnte das Auslesesystem nicht mehr so einfach greifen! Es ist tatsächlich unglaublich, wie phrasenflach die Irrtümer daherkommen.
Lehrer erleben ihre Schüler nur in ‚ganz bestimmten Situationen‘ und können daher keine Aussage über ihre Persönlichkeit machen? Ab wann verfügt ein Mensch über ’stabile Persönlichkeitsmerkmale‘? Das hier gegebene Beispiel für ‚Persönlichkeitsgutachten‘ ist ausgesprochen schlecht und hat in einer Rückmeldung zum Lernverhalten überhaupt nichts zu suchen! Hier ist reine Interpretation im Spiel! Abgesehen davon fordert NIEMAND ein ‚Persönlichkeitsgutachten‘! Kinder und Jugendliche wollten sich außerdem über Noten vergleichen. – Über gute Noten, ja! Bekommen Schüler aussagekräftige Rückmeldungen zu ihrem Entwicklungs- und Leistungsstand brauchen sie sich nicht vergleichen. Ein Vergleich zwischen zwei Menschen ist immer demütigend! Vergleichen kann man nur seinen eigenen Fortschritt zu verschiedenen Zeitpunkten! Ziffernnoten sind weder abstrakt, auch dazu gibt es genügend Untersuchungen und sie geben auch keine Aussage zum Wissenstand, sondern zur Wissensabgabe zu einem bestimmten Zeitpunkt. Aus Ziffernnoten kann man wunderbar einen „Durchschnitt“ errechnen. Doch eine schlechte Note kann übermorgen schon Geschichte sein, wenn inzwischen das Wissen verarbeitet und abgespeichert werden konnte, weil die dafür notwendige Zeit, oder der passende Zugang (s. Lerntyp) zur Verfügung stand. Also ist die schlechte Note nicht mehr gerechtfertigt, doch im Duchschnitt zieht sie sich ständig mit!

Zu Irrtum Nr. 6 – Regeln
Hier wird wieder einmal dargestellt, dass ‚moderne Pädagogik‘ angeblich ohne Regeln und Disziplin arbeiten würde und die Kinder ‚das tun und lernen dürften, was sie wollen‘. Stimmt, schließlich ist das Leben ja kein Ponyhof – wo kämen wir denn hin, wenn jeder einfach machen könnte, was er wollte! Es wird unterstellt, dass mit Freiheiten kein ’störungsfreier Unterricht‘ möglich ist und dass Kinder niemals alles lernen würden, was sie für ein selbstbestimmtes Leben bräuchten. Der Autor hat wahrscheinlich noch nie eine andere Schulform gesehen oder erlebt, als das differnziert Auslesende.
Am Fließband in Akkordarbeit ist es tatsächlich wichtig, dass alles wie am Schnürchen funktioniert und keiner daneben tritt, nur weil er gerade etwas anderes möchte, oder einen Handbewegung nicht mehr ausführen möchte. Doch mir scheint, der Arbeiter aus dem Zeitalter der Industrialisierung wurde durch Roboter am Band abgelöst und der Mensch wird eher zu kreativen, eigeneständigen und freien Entscheidungen und Arbeitshandlungen gebraucht.

Zu Irrtum Nr. 7 – Lernen und Spaß
Was ist Spaß? – Spaßgesellschaft? Verstehen Sie Spaß? Wenn man Spaß hat, lacht man sich schlapp oder amüsiert sich völlig leistungsfrei? Laut wikipedia wird „Spaß“ auch als Synonym zu Witz oder Scherz benutzt. Ich glaube eher, es geht darum, dass Lernen FREUDE bereitet.
Aber wie schön, in diesem Irrtum werden mal wieder die Horror-Methoden der Bildungsministerien „NLP“ und „Kinesiologie“ angeprangert. Stimmt, das ist höchst gefährlich, denn die Anwendung dieser Techniken kann tatsächlich sehr erfolgreich sein! – Das widerum steht dem Ausleseprozess entgegen! Was, im gängigen Bildungssystem ist „wisenschaftlich fundiert“?
Sehr schön ist auch die Aussage, dass ‚Menschen, Kinder unterschiedlich sind‘! Was ist dann bitte der Grund, dass sie alle im gleichen Unterricht sitzen und nicht unterschiedliche Zugänge zum Wissen nutzen dürfen?
Und ganz zum Schluß noch der schöne deutsche Glaubenssatz: ‚Ohne Fleiß kein Preis!‘ – Was machen Menschen, denen lernen tatsächlich ganz leicht fällt? Glück gehabt?

Zu Irrtum Nr. 8 – Computer
Wer spricht davon, Lehrer durch Computer zu ersetzen und Kinder damit komplett allein zu lassen? Lieber Autor dieses Irrtums, bitte nachsitzen und mal am Computer ordentlich und umfassend recherchieren! Computer gehören zur heutigen Lebenswelt der Schüler und sollten – ganz richtig – als ‚Methode‘ einsetzen. Dazu ist es aber erforderlich, dass Lehrer sich mit der Technik auskennen und Schulen auch mit moderner Technik ausgestattet sind!

Zu Irrtum Nr. 9 – Loben
Um zu zehn Irrtümern zu kommen, muss nun wohl alles an den Haaren herbei gezogen werden! Kein vernünftiger Pädagoge würde auch nur ansatzweise davon sprechen, pauschales Lob für jeden Bleistiftstrich zu verteilen! Schön wäre es, wenn Kinder ehrliche Rückmeldungen statt Noten bekämen, denn es stimmt, dass sie selbst erkennen, ‚ob eine Leistung wirklich gut war‘, aber das wurde ja im Irrtum Nr. 5 widerlegt.

Zu Irrtum Nr. 10 – Sitzenbleiben
Wieviele Schüler schließen tatsächlich ihre Lücken im Wiederholungsjahr? Und aus welchem Grund sollen sie wegen Lücken in einem oder zwei Fächern alle anderen Fächer auch wiederholen? – Wäre dann nicht eine gezielte Förderung in den lückenhaften Fächern weitaus sinnvoller?
Zur Untermauerung dieses Irrtums wird eine Forsa-Umfrage zitiert… wo bleibt hier der wissenschaftliche Anspruch?

Jeder Leser, der sich nur am Rande mit unserem Bildungssystem befasst kann sich über die in ‚Schule & Wir‘ aufgeführten Irrtümer nur aufregen, bestenfalls lauthals darüber lachen.

Konstruktiver fände ich, genau diese Punkte im Schulsystem genau unter die Lupe zu nehmen und umfassende Verbesserungen anzustreben.

 

 

Eine engagierte Lehrerin ließ mich Folgendes wissen (unabhängig von meinem Statement):

Ich bin heute in meiner 9. Klasse auf das Heft gestoßen, das bei mir auf dem Pult lag – und habe sofort meinen kompletten Unterricht umgeschmissen! Im Rahmen der antithetischen Erörterung sollten meine Schüler zu ausgewählten „Irrtümern“ Stellung beziehen – mit ganz interessanten Ergebnissen!

 

Zu 3 –  Frontalunterricht: Die Schüler finden Frontalunterricht (nicht gleichbedeutend mit endlosen Lehrer-Monologen, sondern eher im Sinne von erarbeitenden Unterrichtsgesprächen) gut und wichtig, wünschen sich aber zusätzlich selbsttätiges Arbeiten, gerne auch „mit allen Sinnen“, weil sie laut ihren Aussagen Wissen so besser und länger behalten.

 

Zu 4 –  Erfahrung von Lehrern: Sie bemängelten, dass viele erfahrene Lehrer sich nicht mehr fortbilden und die Unterrichtsmethoden von uns Junglehrern als „pädagogischen Schnickschnack“ bezeichnen. Gerade diesen pädagogischen Schnickschnack schätzen die Schüler aber (in einer wohldosierten Weise) – jemand, der bloß noch die Zeit bis zu seiner Rente absitzt und sich nicht weiterbildet, kann weder motivieren noch Wissen vermitteln (= O-Ton Schüler!)

 

Und jetzt interessant für die Lerncoaches:

Zu Nr. 7 –  Lernen und Spaß: Die Schüler waren sich absolut einig, dass Lernen nicht immer nur Spaß machen kann, was sich allein aus unterschiedlichen Interessen ergibt. Spannend war folgender Beitrag einer Schülerin: Man könnte Spaß am Lernen vermittelt, wenn man das LERNEN vermittelt! Denn, so die Schülerin, wenn man nicht weiß, wie man etwas anpacken soll und sich deshalb nicht zum Lernen motivieren kann, kann man auch keinen Spaß am Lernen ENTDECKEN! Und jetzt kam der bahnbrechende Vorschlag: Eine Schule sollte Seminare – entweder regelmäßig oder als Blockseminar einmal pro Schuljahr – einrichten, die den Schülern das Lernen lernen – und das nicht nur im Rahmen einer zweistündigen Unterrichtssequenz in der 5. Klasse! Ihre Klassenkameraden stimmten ihr zu! Ich hab die Schüler auch darauf hingewiesen, dass es Lerncoaches gibt, die so etwas professionell vermitteln – fanden sie gut! (kleiner Seelenstreichler an euch Lerncoaches).

 

Mein Fazit des Tages: Bevor schwachsinnige Zeitschriften mit angeblichen empirischen Daten herausgegeben werden, sollte man vielleicht mal die fragen, die sich in der Situation befinden: DIE SCHÜLER! Und wie man sieht, sind Schüler durchaus in der Lage, Aussagen kritisch zu reflektieren! Mich hat diese Unterrichtsstunde heute zehnmal weitergebracht als so manches hochgelobte, mit empirischen Daten vollgestopfte Didaktik-Werk!

 

Pubertät

Erfahrungen aus längst vergessener Zeit

 

Pubertät ist die vielleicht größte Herausforderung zwischen Eltern und Kindern. Die Welt fährt Achterbahn und wird für alle Beteiligten unberechenbar. Und doch überleben wir sie und haben sie alle schon mal durchgemacht.

Die Schwelle zum erwachsen werden ist anstrengend und immens wichtig. Da passiert eine ganze Menge.

Begeben Sie sich an diesem Abend auf eine Zeitreise. Betrachten Sie eigene Erfahrungen aus der Erwachsenenperspektive und entwickeln Sie Ideen, wie sie die Pubertät ihrer Kinder auch – und mit ihnen überstehen können.

Warum Lehrer gar nicht so blöd sind
So gelingen Eltern-Lehrer-Gespräche!

Zwischen Eltern und Lehrern ist die Beziehung oft gestört. Missverständnisse, gegenseitige
Anschuldigungen, Zoff und Frust sind an der Tagesordnung. Dabei ist dies alles andere als
konstruktiv, denn beide Parteien wollen ja dasselbe: das Wohl des Kindes.
Dieses Webinar beschäftigt sich mit Grundlagen der Kommunikation und Konfliktklassikern zwischen
Eltern und Lehrern. Es zeigt, was ein neuer Blickwinkel zur Entspannung von Situationen bewirkt,
aber auch wie die Beteiligten eskalierende Situationen meistern können.
Heidemarie Brosche, dreifache Mutter, Lehrerin und Autorin des Buches „Warum Lehrer gar nicht
so blöd sind“ (Kösel Verlag), Alexandra Lux, Montessori-Pädagogin und Lerncoach, und Gabriela
Westebbe, Mutter zweier Kinder, laden Sie zu diesem spannenden interaktiven Webinar ein.
Erfahrungsberichte, Analysen von Praxisbeispielen und eine Übung ermöglichen Ihnen ganz neue
Eindrücke.

Alle TeilnehmerInnen können Fragen stellen, die Heidemarie Brosche und Alexandra Lux
im Rahmen der Gegebenheiten kompetent beantworten werden.

 

Ein Webinar ist ein Seminar, ein Vortrag im Internet. Ganz gemütlich – ohne Babysitter, Parkplatzsuche, Überlegung: was zieh ich an… – auf dem Sofa, im Lieblingssessel, am Schreibtisch vor dem eignen PC, Laptop oder Tablet.

Ganz einfach nach der Anmeldung dem Link folgen und eintreten…. Den virtuellen Trainingsraum bereitet das Team von Samanthanet für Sie vor. Per Chat können Sie sich mit den Moderatoren und anderen Teilnehmern unterhalten und während der Diskussion der Podiumsgäste Fragen stellen, auf die dann eingagangen wird.

Teilnahmegebühr 25,00 €

Zugang auf Anfrage

Mehr über die Elternschule online: http://elternschule-online.blogspot.de/p/blog-page.html

Kinder fordern, ohne zu überfordern

Alle Studien zeigen auf, dass Eltern neben der Schule großen Einfluss auf die Förderung ihrer Kinder haben und für schulischen Erfolg nehmen müssen. Die Grenze zwischen Förderung und Überforderung ist eine Gradwanderung.

Erkennen Sie an diesem Abend, wo die Möglichkeiten und Grenzen für ihre individuelle Familiensituation liegen, damit sie diesen Grad sicher beschreiten können.

Was kann Ihr Kind neben dem Schulalltag noch bewältigen und wo liegen seine Bedürfnisse nach Anregung, Förderung und Ruhe?

Kinderkurse, die mehr bieten als Betreuung

Erziehungsziel ist, Kinder so zu fördern, dass aus ihnen ausgeglichene und selbstbewusste Erwachsene werden. Erwachsene, die mit Leichtigkeit mit den Anforderungen von morgen umgehen und verantwortlich die Gesellschaft der Zukunft gestalten.

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nlpaed e.V. – ein starkes Netzwerk für verantwortungsvolle Pädagogen

Pressemeldung vom 19.04.2012 – Alexandra Lux

Im nlpaed e.V. treffen sich Menschen, die in ihrer pädagogischen Arbeit neurolinguistische Verfahren einsetzen. Das bedeutet, sie gestalten ihre lehr- und lernbegleitende Tätigkeit mit gehirngerechten Methoden, sie beziehen alle Sinneskanäle ein und ermöglichen den Lernenden vielfältige Zugänge zum Lehrstoff und eigenständige Wege im Lernen. Außerdem nutzen sie eine Art der Kommunikation, die von Respekt, Klarheit und auch Wertschätzung geprägt ist und beim Gegenüber Entwicklungsmöglichkeiten einräumt.

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Noten sind nicht einfach nur Ziffern, sie entscheiden über Glück oder Unglück!

Pressemeldung vom 28.03.2012 – Alexandra Lux

Noten Ziffern ZeugnisEin häufiger Anlass ein LernCoaching in Anspruch zu nehmen, sind schlechte Noten. Sie versetzen Eltern in Alarmbereitschaft und lassen Kinder an sich zweifeln. Wenn ich mich so umhöre, vernehme ich überall kritische Stimmen zum Thema Noten. Es wird einerseits über den Leistungsdruck gesprochen, das ständige Vergleichen untereinander und die einseitige Leistungsbewertung der Kinder. Andererseits behalten die Noten einen hohen Stellenwert, da sie über das Weiterkommen und die gesamte Zukunft des Kindes entscheiden.
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