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Pädagogik

Irrtum für Irrtum werde ich hier unter die Lupe nehmen

Eine Gegendarstellung zu den angeblich ‚zehn populärsten Irrtümern der Pädagogik‘ die im Heft „Schule & Wir“ 1/2014 propagiert werden.

Als erfahrene Montessori-Pädagogin und LernCoach maße ich mir sowohl eine andere Sichtweise an, als auch weitergehendes Wissen, als das vom Autor hier sehr einseitig angelegte Darstellung, die wahrscheinlich auf der Kurzzusammenfassung der Hattie-Studie aufbaut.

Es beginnt schon mit dem Einleitungabschnitt. Hier werden zwar keine Namen genannt, doch jeder, der sich in der aktuellen kritischen Diskussion auskennt, weiß sofort, wer hier als Ammenmärchenerzähler abgestempelt wird!

Hier der Link zum Artikel

 

Zu Irrtum Nr. 1 – Lerntypen:
Dass nicht mit den Sinnen sondern mit dem Gehirn gelernt wird, möchte ich gar nicht widerlegen. Doch damit die Information im Gehirn verarbeitet und abgespeichert werden kann, muss sie nunmal den Weg dorthin über einen Sinneskanal schaffen. Über die Sinne nehmen wir die Informationen aus unserer Umwelt auf. Normalerweise stehen uns dazu fünf zur Verfügung. Es ist zu beobachten, dass Menschen diese Informationen durchaus unterschiedlich, also mit verschiedenen Sinnen aufnehmen. Dadurch liegt der Schluss nahe, dass der Mensch sich auf den ein oder anderen Sinn „spezialisiert“ hat. Werden Informationen über diesen Sinn aufgenommen, gelangen sie vollständiger ins Gehirn, als über einen anderen Sinn. Die Verarbeitung und Abspeicherung ist dann natürlich auch eine andere.
Nur, dass es noch keinen Nachweis zum verbesserten Lernergebnis gibt, heißt es noch lange nicht, dass die Berücksichtigung der Lerntypen unsinnig ist!

Zu Irrtum Nr. 2 – Gesamtschulen vs. differenziertes Schulwesen
Wer ist hier mit ‚einige Pädagogen‘ gemeint? Undifferenziert und verallgemeinernd werden hier Phrasen wiedergegeben. Schon wieder wird der fehlende Beweis für Erfolge ins Feld geführt und auch noch das so erfolgreiche bayerische Schulwesen auf den Thron gesetzt. Dabei liegt Bayern auf Platz 3! Führt nicht Bayern auch die Durchfall-Quote an? (4,6 % in 2011 lt. Bildungsmonitor 10/2013)
Ich stimme zu, dass die Qualität des Unterrichts für Lernerfolge ausschlaggebend ist, doch das heißt ja noch lange nicht, dass guter Unterricht nur im differnzierten Schulwesen zu finden ist! Es heißt, der Beweis müsse auf Kosten der Kinder geführt werden – wer denkt an die Kinder, die im Aussortier-Betrieb so gar nicht auf ihre Kosten kommen?

Zu Irrtum Nr. 3 – Frontalunterricht
Hier wird der Leser mit verschiedenen Fachbegriffen konfrontiert. ‚Frontalunterricht‘ – ‚Lehrervortrag‘ – ‚lehrerzentrierter Unterricht‘. Ich glaube nicht, dass die Unterschiede dem Zielpublikum „Eltern“ so geläufig ist. Wenn man genau liest, beschreibt dieser Irrtum sehr gut die „Osterhasenpädagogik“. Darunter versteht man Unterricht, in dem der Lehrer das Wissen schön versteckt und die Kinder müssen es suchen um ‚das gewünschte Lernziel‘ zu erreichen. Angeblich kommen ’schwächere Kinder‘ oder ’solche mit Konzentrationsschwierigkeiten‘ mit diesem ‚lehrerzentrierten Unterricht meist wesentlich besser zurecht‘. Doch was machen Kinder, wenn  die Konzentration den Fragen und Ausführungen des Lehrers zu folgen abreißt? Es könnte ja sein, dass ein Aspekt aus dem Lehrervortrag so interessant erscheint darüber weiter nachzudenken oder die Frage will tiefer behandelt werden, als der Lehrer vorher genau geplant hat, oder eine kleine Störung die Aufmerksamkeit fesselt, weil die Frage oder die Inhalte langweilig erscheinen, gar evtl. schon bekannt sind? – Dann ist es schier unmöglich dem Unterricht weiter zu folgen, weil dieser schon weiter fortgeschritten ist. Welche Auswirkung dies in den Noten und Be-Urteilungen hat, brauche ich hier nicht aufzuführen!

Zu Irrtum Nr.4 – Erfahrung von Lehrern
Hier muss ich tatsächlich zum Teil recht geben, dass erfahrene Pädagogen nicht unbedingt die Besten sind! Doch wie bitte schön können persönliche Erfahrungen ‚objektiv begründbar und empirisch belegbar‘ sein?

Zu Irrtum Nr. 5 – Noten
Der Klassiker! Würden Noten abgeschafft, könnte das Auslesesystem nicht mehr so einfach greifen! Es ist tatsächlich unglaublich, wie phrasenflach die Irrtümer daherkommen.
Lehrer erleben ihre Schüler nur in ‚ganz bestimmten Situationen‘ und können daher keine Aussage über ihre Persönlichkeit machen? Ab wann verfügt ein Mensch über ’stabile Persönlichkeitsmerkmale‘? Das hier gegebene Beispiel für ‚Persönlichkeitsgutachten‘ ist ausgesprochen schlecht und hat in einer Rückmeldung zum Lernverhalten überhaupt nichts zu suchen! Hier ist reine Interpretation im Spiel! Abgesehen davon fordert NIEMAND ein ‚Persönlichkeitsgutachten‘! Kinder und Jugendliche wollten sich außerdem über Noten vergleichen. – Über gute Noten, ja! Bekommen Schüler aussagekräftige Rückmeldungen zu ihrem Entwicklungs- und Leistungsstand brauchen sie sich nicht vergleichen. Ein Vergleich zwischen zwei Menschen ist immer demütigend! Vergleichen kann man nur seinen eigenen Fortschritt zu verschiedenen Zeitpunkten! Ziffernnoten sind weder abstrakt, auch dazu gibt es genügend Untersuchungen und sie geben auch keine Aussage zum Wissenstand, sondern zur Wissensabgabe zu einem bestimmten Zeitpunkt. Aus Ziffernnoten kann man wunderbar einen „Durchschnitt“ errechnen. Doch eine schlechte Note kann übermorgen schon Geschichte sein, wenn inzwischen das Wissen verarbeitet und abgespeichert werden konnte, weil die dafür notwendige Zeit, oder der passende Zugang (s. Lerntyp) zur Verfügung stand. Also ist die schlechte Note nicht mehr gerechtfertigt, doch im Duchschnitt zieht sie sich ständig mit!

Zu Irrtum Nr. 6 – Regeln
Hier wird wieder einmal dargestellt, dass ‚moderne Pädagogik‘ angeblich ohne Regeln und Disziplin arbeiten würde und die Kinder ‚das tun und lernen dürften, was sie wollen‘. Stimmt, schließlich ist das Leben ja kein Ponyhof – wo kämen wir denn hin, wenn jeder einfach machen könnte, was er wollte! Es wird unterstellt, dass mit Freiheiten kein ’störungsfreier Unterricht‘ möglich ist und dass Kinder niemals alles lernen würden, was sie für ein selbstbestimmtes Leben bräuchten. Der Autor hat wahrscheinlich noch nie eine andere Schulform gesehen oder erlebt, als das differnziert Auslesende.
Am Fließband in Akkordarbeit ist es tatsächlich wichtig, dass alles wie am Schnürchen funktioniert und keiner daneben tritt, nur weil er gerade etwas anderes möchte, oder einen Handbewegung nicht mehr ausführen möchte. Doch mir scheint, der Arbeiter aus dem Zeitalter der Industrialisierung wurde durch Roboter am Band abgelöst und der Mensch wird eher zu kreativen, eigeneständigen und freien Entscheidungen und Arbeitshandlungen gebraucht.

Zu Irrtum Nr. 7 – Lernen und Spaß
Was ist Spaß? – Spaßgesellschaft? Verstehen Sie Spaß? Wenn man Spaß hat, lacht man sich schlapp oder amüsiert sich völlig leistungsfrei? Laut wikipedia wird „Spaß“ auch als Synonym zu Witz oder Scherz benutzt. Ich glaube eher, es geht darum, dass Lernen FREUDE bereitet.
Aber wie schön, in diesem Irrtum werden mal wieder die Horror-Methoden der Bildungsministerien „NLP“ und „Kinesiologie“ angeprangert. Stimmt, das ist höchst gefährlich, denn die Anwendung dieser Techniken kann tatsächlich sehr erfolgreich sein! – Das widerum steht dem Ausleseprozess entgegen! Was, im gängigen Bildungssystem ist „wisenschaftlich fundiert“?
Sehr schön ist auch die Aussage, dass ‚Menschen, Kinder unterschiedlich sind‘! Was ist dann bitte der Grund, dass sie alle im gleichen Unterricht sitzen und nicht unterschiedliche Zugänge zum Wissen nutzen dürfen?
Und ganz zum Schluß noch der schöne deutsche Glaubenssatz: ‚Ohne Fleiß kein Preis!‘ – Was machen Menschen, denen lernen tatsächlich ganz leicht fällt? Glück gehabt?

Zu Irrtum Nr. 8 – Computer
Wer spricht davon, Lehrer durch Computer zu ersetzen und Kinder damit komplett allein zu lassen? Lieber Autor dieses Irrtums, bitte nachsitzen und mal am Computer ordentlich und umfassend recherchieren! Computer gehören zur heutigen Lebenswelt der Schüler und sollten – ganz richtig – als ‚Methode‘ einsetzen. Dazu ist es aber erforderlich, dass Lehrer sich mit der Technik auskennen und Schulen auch mit moderner Technik ausgestattet sind!

Zu Irrtum Nr. 9 – Loben
Um zu zehn Irrtümern zu kommen, muss nun wohl alles an den Haaren herbei gezogen werden! Kein vernünftiger Pädagoge würde auch nur ansatzweise davon sprechen, pauschales Lob für jeden Bleistiftstrich zu verteilen! Schön wäre es, wenn Kinder ehrliche Rückmeldungen statt Noten bekämen, denn es stimmt, dass sie selbst erkennen, ‚ob eine Leistung wirklich gut war‘, aber das wurde ja im Irrtum Nr. 5 widerlegt.

Zu Irrtum Nr. 10 – Sitzenbleiben
Wieviele Schüler schließen tatsächlich ihre Lücken im Wiederholungsjahr? Und aus welchem Grund sollen sie wegen Lücken in einem oder zwei Fächern alle anderen Fächer auch wiederholen? – Wäre dann nicht eine gezielte Förderung in den lückenhaften Fächern weitaus sinnvoller?
Zur Untermauerung dieses Irrtums wird eine Forsa-Umfrage zitiert… wo bleibt hier der wissenschaftliche Anspruch?

Jeder Leser, der sich nur am Rande mit unserem Bildungssystem befasst kann sich über die in ‚Schule & Wir‘ aufgeführten Irrtümer nur aufregen, bestenfalls lauthals darüber lachen.

Konstruktiver fände ich, genau diese Punkte im Schulsystem genau unter die Lupe zu nehmen und umfassende Verbesserungen anzustreben.

 

 

Eine engagierte Lehrerin ließ mich Folgendes wissen (unabhängig von meinem Statement):

Ich bin heute in meiner 9. Klasse auf das Heft gestoßen, das bei mir auf dem Pult lag – und habe sofort meinen kompletten Unterricht umgeschmissen! Im Rahmen der antithetischen Erörterung sollten meine Schüler zu ausgewählten „Irrtümern“ Stellung beziehen – mit ganz interessanten Ergebnissen!

 

Zu 3 –  Frontalunterricht: Die Schüler finden Frontalunterricht (nicht gleichbedeutend mit endlosen Lehrer-Monologen, sondern eher im Sinne von erarbeitenden Unterrichtsgesprächen) gut und wichtig, wünschen sich aber zusätzlich selbsttätiges Arbeiten, gerne auch „mit allen Sinnen“, weil sie laut ihren Aussagen Wissen so besser und länger behalten.

 

Zu 4 –  Erfahrung von Lehrern: Sie bemängelten, dass viele erfahrene Lehrer sich nicht mehr fortbilden und die Unterrichtsmethoden von uns Junglehrern als „pädagogischen Schnickschnack“ bezeichnen. Gerade diesen pädagogischen Schnickschnack schätzen die Schüler aber (in einer wohldosierten Weise) – jemand, der bloß noch die Zeit bis zu seiner Rente absitzt und sich nicht weiterbildet, kann weder motivieren noch Wissen vermitteln (= O-Ton Schüler!)

 

Und jetzt interessant für die Lerncoaches:

Zu Nr. 7 –  Lernen und Spaß: Die Schüler waren sich absolut einig, dass Lernen nicht immer nur Spaß machen kann, was sich allein aus unterschiedlichen Interessen ergibt. Spannend war folgender Beitrag einer Schülerin: Man könnte Spaß am Lernen vermittelt, wenn man das LERNEN vermittelt! Denn, so die Schülerin, wenn man nicht weiß, wie man etwas anpacken soll und sich deshalb nicht zum Lernen motivieren kann, kann man auch keinen Spaß am Lernen ENTDECKEN! Und jetzt kam der bahnbrechende Vorschlag: Eine Schule sollte Seminare – entweder regelmäßig oder als Blockseminar einmal pro Schuljahr – einrichten, die den Schülern das Lernen lernen – und das nicht nur im Rahmen einer zweistündigen Unterrichtssequenz in der 5. Klasse! Ihre Klassenkameraden stimmten ihr zu! Ich hab die Schüler auch darauf hingewiesen, dass es Lerncoaches gibt, die so etwas professionell vermitteln – fanden sie gut! (kleiner Seelenstreichler an euch Lerncoaches).

 

Mein Fazit des Tages: Bevor schwachsinnige Zeitschriften mit angeblichen empirischen Daten herausgegeben werden, sollte man vielleicht mal die fragen, die sich in der Situation befinden: DIE SCHÜLER! Und wie man sieht, sind Schüler durchaus in der Lage, Aussagen kritisch zu reflektieren! Mich hat diese Unterrichtsstunde heute zehnmal weitergebracht als so manches hochgelobte, mit empirischen Daten vollgestopfte Didaktik-Werk!

 

Pubertät

Erfahrungen aus längst vergessener Zeit

 

Pubertät ist die vielleicht größte Herausforderung zwischen Eltern und Kindern. Die Welt fährt Achterbahn und wird für alle Beteiligten unberechenbar. Und doch überleben wir sie und haben sie alle schon mal durchgemacht.

Die Schwelle zum erwachsen werden ist anstrengend und immens wichtig. Da passiert eine ganze Menge.

Begeben Sie sich an diesem Abend auf eine Zeitreise. Betrachten Sie eigene Erfahrungen aus der Erwachsenenperspektive und entwickeln Sie Ideen, wie sie die Pubertät ihrer Kinder auch – und mit ihnen überstehen können.

Warum Lehrer gar nicht so blöd sind
So gelingen Eltern-Lehrer-Gespräche!

Zwischen Eltern und Lehrern ist die Beziehung oft gestört. Missverständnisse, gegenseitige
Anschuldigungen, Zoff und Frust sind an der Tagesordnung. Dabei ist dies alles andere als
konstruktiv, denn beide Parteien wollen ja dasselbe: das Wohl des Kindes.
Dieses Webinar beschäftigt sich mit Grundlagen der Kommunikation und Konfliktklassikern zwischen
Eltern und Lehrern. Es zeigt, was ein neuer Blickwinkel zur Entspannung von Situationen bewirkt,
aber auch wie die Beteiligten eskalierende Situationen meistern können.
Heidemarie Brosche, dreifache Mutter, Lehrerin und Autorin des Buches „Warum Lehrer gar nicht
so blöd sind“ (Kösel Verlag), Alexandra Lux, Montessori-Pädagogin und Lerncoach, und Gabriela
Westebbe, Mutter zweier Kinder, laden Sie zu diesem spannenden interaktiven Webinar ein.
Erfahrungsberichte, Analysen von Praxisbeispielen und eine Übung ermöglichen Ihnen ganz neue
Eindrücke.

Alle TeilnehmerInnen können Fragen stellen, die Heidemarie Brosche und Alexandra Lux
im Rahmen der Gegebenheiten kompetent beantworten werden.

 

Ein Webinar ist ein Seminar, ein Vortrag im Internet. Ganz gemütlich – ohne Babysitter, Parkplatzsuche, Überlegung: was zieh ich an… – auf dem Sofa, im Lieblingssessel, am Schreibtisch vor dem eignen PC, Laptop oder Tablet.

Ganz einfach nach der Anmeldung dem Link folgen und eintreten…. Den virtuellen Trainingsraum bereitet das Team von Samanthanet für Sie vor. Per Chat können Sie sich mit den Moderatoren und anderen Teilnehmern unterhalten und während der Diskussion der Podiumsgäste Fragen stellen, auf die dann eingagangen wird.

Teilnahmegebühr 25,00 €

Zugang auf Anfrage

Mehr über die Elternschule online: http://elternschule-online.blogspot.de/p/blog-page.html

Kinder fordern, ohne zu überfordern

Alle Studien zeigen auf, dass Eltern neben der Schule großen Einfluss auf die Förderung ihrer Kinder haben und für schulischen Erfolg nehmen müssen. Die Grenze zwischen Förderung und Überforderung ist eine Gradwanderung.

Erkennen Sie an diesem Abend, wo die Möglichkeiten und Grenzen für ihre individuelle Familiensituation liegen, damit sie diesen Grad sicher beschreiten können.

Was kann Ihr Kind neben dem Schulalltag noch bewältigen und wo liegen seine Bedürfnisse nach Anregung, Förderung und Ruhe?

Kinderkurse, die mehr bieten als Betreuung

Erziehungsziel ist, Kinder so zu fördern, dass aus ihnen ausgeglichene und selbstbewusste Erwachsene werden. Erwachsene, die mit Leichtigkeit mit den Anforderungen von morgen umgehen und verantwortlich die Gesellschaft der Zukunft gestalten.

Weiterlesen

nlpaed e.V. – ein starkes Netzwerk für verantwortungsvolle Pädagogen

Pressemeldung vom 19.04.2012 – Alexandra Lux

Im nlpaed e.V. treffen sich Menschen, die in ihrer pädagogischen Arbeit neurolinguistische Verfahren einsetzen. Das bedeutet, sie gestalten ihre lehr- und lernbegleitende Tätigkeit mit gehirngerechten Methoden, sie beziehen alle Sinneskanäle ein und ermöglichen den Lernenden vielfältige Zugänge zum Lehrstoff und eigenständige Wege im Lernen. Außerdem nutzen sie eine Art der Kommunikation, die von Respekt, Klarheit und auch Wertschätzung geprägt ist und beim Gegenüber Entwicklungsmöglichkeiten einräumt.

Weiterlesen

Intuition in der Pädagogik – ein Teil einer ganzen Reihe, die in Teilen auf youtube zu sehen ist. „Auf den Spuren der Intuition“
Sehr empfehlenswert!

Spiegelneurone in Pädaogik und Bildung... Warum die Kinder der Spiegel der Erwachsenen sind und wie wir dies nutzen können!

Einführung – Impulsvortrag

Erfahren Sie mehr über die Hintergründe und Prinzipien der großen Reformpädagogin, das Material und seinen Gebrauch, sowie die praktische Umsetzung im Alltag. Die Pädagogik Maria Montessoris ist über 100 Jahre alt! Seit dem hat sich die Gesellschaft stark verändert. – Doch gerade die moderne Hirnforschung belegt nun Montessoris Ideen und pädagogische Grundlagen!

Und das sagen die Teilnehmer:

„Ihnen kann man stundenlang zuhören!“

„Danke für diesen kurzweiligen Abend.“

„In solch eine Schule möchte ich auch gehen!“

Elternschule online bei Samanthanet

Vorträge zu Er- und Beziehungsthemen per Internet mit live-chat von zu Hause aus!

Für viele Eltern bedeutet die Geburt des ersten Kindes das Betreten von Neuland. Die Erinnerungen an die eigene Kindheit sind nur schwach und entsprechen nicht mehr dem heutigen Erleben. Beispiele im Freundes- und Bekanntenkreis, von denen man lernen könnte, was es bedeutet ein Kind zu erziehen, es zu pflegen, zu verstehen, ihm die Welt zu zeigen, gibt es nur wenige oder keine. Viele Eltern greifen auf Fachliteratur – Bücher und Zeitschriften zurück und arbeiten sich „wissenschaftlich“ in das Projekt „Kind“ ein. Andere Eltern haben sich genug Vertrauen in sich selbst und Intuition bewahrt und verlassen sich auf ihren „Instinkt“.

Wieder andere haben bereits ganz bestimmte Vorstellungen, wie sie ihr Familienleben mit Kind gestalten. Doch immer gibt es jedoch Situationen, die Fragen aufwerfen, denen man zunächst hilflos gegenübersteht und die man gerne individuell beantwortet haben möchte.

Diese Gelegenheit, individuelle Antworten auf Ihre Fragen zu bekommen, möchten wir Ihnen mit unserem Angebot der Elternschule geben.

Unser Angebot sieht folgendermaßen aus:

Kernstück der Elternschule sind eine Reihe von Impulsvorträgen mit er- und beziehungsrelevanten Themen für Interessierte, die Eltern werden oder schon sind, oder auch viel mit Kindern und Jugendlichen zu tun haben! Auch Großeltern sind herzlich willkommen!

Diese Impulsvorträge im Rahmen der Elternschule bieten wir im neuen Internetformat „Webinar“ an. Ein Webinar ist eine kurze, meist eine Stunde dauernde „Sendung“ mit Bild und Ton, die Sie im Internet via PC, Tablet und sogar Smartphone empfangen können. Das Besondere daran ist, dass Sie online auch Fragen an die Referentin stellen können und diese unmittelbar auch beantwortet werden.

Wir werden im laufenden Jahr 7 Webinare und ein „Spezial“ anbieten, die Sie jeweils einzeln oder im Paket buchen können.

Jeder weiß, wie das ist. Man hat einen interessanten Vortrag gehört, sich auch getraut ein oder zwei persönliche Fragen zu stellen, dann ist die Zeit um und man geht nach Hause. Und jetzt tauchen weitere Fragen auf. War der Ehepartner oder eine Freundin bei der Veranstaltung dabei, kann man eine Diskussion zu zweit beginnen. Aber wie gut würde es tun, könnte man sich mit den anderen Teilnehmenden und sogar mit der Referentin weiter austauschen? Die Fragen stellen, die jetzt erst im Nachhinein auftauchen und einem keine Ruhe mehr lassen.

Die neuen Informations- und Kommunikationstechnologien im Internet machen es möglich.

TeilnehmerInnen, die ihre Fragen in einer Beratung klären möchten, jedoch nicht direkt zu Alexandra Lux kommen können, haben gegen Honorar folgende Möglichkeiten:

  • Beratung per mail – Alexandra Lux beantwortet Sie zeitnah und professionell (Honorar nach Zeitaufwand, i.d.R. 30 Minuten á 40,00 €)
  • Telefonberatung nach Terminabsprache (je Minute 1,79 €)
  • Onlineberatung über Skype ist nach Terminabsprache (je Minute 1,79 €)

Mit einer mail an elternschule(at)alexandra-lux.de im Betreff „Beratung“ oder „Terminvereinbarung“ wird die Honorarvereinbarung akzeptiert.

Haben Sie an allen Webinaren teilgenommen, erhalten Sie von Samanthanet als dem Veranstalter der Elternschule ein Zertifikat über diese Fortbildung.

Mehr darüber auch auf unserem Blog!

Über die Referentin
Alexandra Lux, Montessori-Pädagogin und LernCoach mit langjähriger Erfahrung im Bildungs- und Erziehungsbereich unterstützt Sie mit den Themen Selbständigkeit und Selbstbewusstsein von Kindern, Hausaufgaben, Pubertät, altersgerechte Förderung und dem Finden eigener Grenzen.

Über Samanthanet

Samanthanet ist eine auf modernes Lernen spezialisierte Bildungs- und Beratungsagentur. Im Team arbeiten Sozialwissenschaftler, Psychologen und Pädagogen zusammen an der Umsetzung neuer Lern- und Informationskonzepte, die es Ihnen möglich machen, leichter, freier und mit viel Freude neues Wissen für sich zu entdecken.

Weiterhin betreibt Samanthanet den virtuellen Campus Seeshaupt und stellt virtuelle Klassenzimmer über adobe connect zur Verfügung.

 

Entdecken Sie mit uns Ihre schon vorhandenen Kompetenzen und erweitern Sie Ihren persönlichen Handlungsspielraum in der Beziehung zu Ihren Kindern.

Wir freuen uns auf diese Reise mit Ihnen!

Alexandra Lux und das Samanthanet-Team

 

Die Termine und Themen der Elternschule online auf Samanthanet

Alle Vorträge beginnen um 20.00 Uhr. Die Lobby wird eine viertel Stunde früher geöffnet. Gebuchte Teilnehmer/-innen erhalten rechtzeitig einen direkten Zugangslink zum Webinar.

Dienstag, 28.Januar.2014: Was Kinder stark macht

Mittwoch, 19.Februar.2014: mit Gastreferent Christian Hinrichsen Gewaltfrei erziehen – geht das?

Donnerstag, 20.März.2014: Lerntyp – erkennen und typgerecht arbeiten

Dienstag, 29.April.2014: Hausaufgaben!

Montag, 19.Mai.2014: Fragen und Antworten rund um Erziehung und Lernen (kostenfrei)

Donnerstag, 26.Juni.2013: Die Bedeutung der Bindung für das Lernen

Dienstag, 05.August.2014: Fragen und Antworten rund um Erziehung und Lernen (kostenfrei)

Montag, 27.Oktober.2014: Eigene Grenzen sinnvoll setzen

Donnerstag, 20.November.2014: Eigene Lernerfahrungen – Begleitung des  Kindes beim Lernen

 

 

Buchungsmöglichkeiten und Preise

Einzelvortrag: 25,00 € (inkl. MwSt.)

Gesamte Elternschule im Abo: 145,00 € (inkl. MwSt.)

 

Dauer:  je ca. 1,5 Stunden

Zielgruppe: Menschen, die mehr über die Pädagogik wissen wollen und Impulse für die eigene Umsetzung entwickeln wollen

Teilnehmer: unbegrenzt

 

Hier noch eine kleine Einführung in ein Webinar als Teilnehmer… Für alle, die noch nie dabei waren und es noch nicht kennen… ist ganz einfach!

Was Kinder wirklich brauchen

Unsere Gesellschaft ist im schnellen Wandel. Was brauchen unsere Kinder morgen? Medienkompetenz, Flexibilität, Wissen, Ellenbogen, Kreativität,…? Wie können wir das alles mitgeben, wenn es sich doch bis dahin schon wieder gewandelt hat?

Lebt das Kind nicht zunächst einmal in der Gegenwart, was braucht es hier und jetzt?

Wenn Sie diese Bedürfnisse erkennen und mit der „Realität“ im Alltag in Einklang bringen rüsten Sie Ihr Kind für das Morgen und verhelfen ihm zu erfolgreichem Lernen. Vielleicht müssen Sie dazu bereit sein, etwas zu verändern um auch die Zukunft ein bisschen zu verändern, dass sie lebenswert bleibt. Denn Erziehung heißt Verantwortung übernehmen!

Reflektieren Sie an diesem Abend die Erziehung Ihrer Kinder und nehmen Sie neue Impulse mit.

Der Apfel fällt nicht weit vom Birnbaum

Dieser Titel gilt übrigens nicht nur für Väter!

Erkennen auch Sie Verhaltensweisen Ihres Kindes von sich selbst, oder gar Ihren Eltern wieder? Wie eigenständig ist ein Kind eigentlich? Was wird durch Gene weiter gegeben, was durch Modellverhalten?

Eltern wollen, dass Ihr Kind es einmal besser hat, manchmal stehen „Familientraditionen“ im Weg.
An diesem Abend haben Sie die Möglichkeit Ihr Erzieher- und Vorbildverhalten aus dem systemischen Blickwinkel unter die Lupe zu nehmen.

Passt das in eine zeitgemäße Pädagogik?

Heute muss man Vertrauen haben, denn wir merken, dass nur noch wenige Parameter wirklich verlässlich sind. Ohne Vertrauen in das Gute könnten wir gar nicht überleben. Doch was genau ist der Unterschied zwischen Vertrauen und Kontrolle. Wie kann ich Vertrauen entwickeln ohne mein Kind zu kontrollieren? Kontrolle ist in unserer Sprache negativ besetzt, denkt man nicht sofort an Überschreitung und Strafe? Was wäre ohne Kontrolle?

Erkennen Sie Ihren Mittelweg zwischen Vertrauen und Kontrolle und was zu Ihnen und Ihrem Kind passt.

Kinesiologie

Lernen ist Bewegung

Wie schon bei „NLP“ kurz angeschnitten, ist die Kinesiologie ein Element aus dem nlpK® und auch eine ganz eigenständige Methode. Es gibt viele Kinesiologien, die in eigener Praxis arbeiten, auch viele Heilpraktiker wenden diese Methode an.

Im Vergleich zu NLP können durch den Muskeltest, der meist mit dem Arm ausgeführt wird,  Stressoren im Körper ausfindig gemacht werden. Die Kraft des Muskels ist sozusagen ein Biofeedback-Instrument des Körpers.

Denn Stresshormone lassen den Muskel „schlapp“ werden und zeigen so auch versteckten Stress an, den wir mit dem Bewusstsein und unseren Gedanken gar nicht mehr erfassen können.

KinesiologieDie Kinesiologie geht auf den Chiropraktiker Dr. George Goodheart zurück und hat sich seit den 60er Jahren weiterentwickelt und sich auch in verschiedene Spezialgebiete aufgeteilt.

Für die Pädagogik, also das Lernen steht die Edu-Kinestetik mit den Übungen aus dem BrainGym®. Überkreuzbewegungen oder die liegende Acht sind fast überall bekannt und werden auch oft von aufgeschlossenen Lehrern im Unterricht angewendet.

Ich arbeite mit den Elementen aus BrainGym® 1 und 2, Touch for Health I-IV, Tools of the Trade und Under the Code.

Der Muskeltest zeigt mir an, welche „Korrektur“ Körper, Geist und Seele für den jeweiligen Stressauslöser benötigt.

Systemische Lehre – Von Mobiles und NIG

Wir alle bewegen uns ständig in verschiedenen „Systemen“. Angefangen bei uns selbst: unser ganz eigenes „System ICH“ mit all seinen Facetten der Persönlichkeit. Dann das „System Herkunftsfamilie“: unsere Eltern und Geschwister, die Konstellation und Verhaltensmuster, meine Rolle, die ich dort als Kind, Bruder oder Schwester habe. Parallel dazu verschiedenste Systeme wie: Schulklasse, Schule, Freunde, Sportverein, größere Verwandschaft usw.

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Montessori-Pädagogik

Hilf mir, es selbst zu tun!

Montessori-Material

Nicht nur die Ideen, die Beobachtungen und Entwicklungen Maria Montessoris sind es, die mich begeistern und meine Grundlage für mein pädagogisches Handeln bilden.

 

 

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