11. Januar 2026

von Alexandra Lux

Ein bisschen Rück- und auch ein Ausblick

Hey 2026!

Da bist du schon. Erst mal: herzlich Willkommen in meinem Leben. Schön, dass ich dich erleben darf. – Das kommt mir gerade nicht so selbstverständlich vor, da ich mich in 2025 von zwei Familienmitgliedern verabschieden musste.

Und jedem, der das hier liest, wünsche ich ein Jahr voller Möglichkeiten und vieler Gestaltungsmomente. Ebenso Momente voller Genuß und Freude!

Unglaublich – 2025 ist Geschichte. Eigentlich dachte ich, es wird ruhiger, weil nicht so viele Montessori-Wochenenden anstanden. Doch die Freiräume wurden schnell durch meine vielen Ideen gefüllt. Ich war so im Tun – und das machte auch riesig Spaß, dass ich komplett vergaß, mich wirklich nachhaltig zu regenerieren. Und – oh Mist – ich werde nicht jünger! Habe ich so ein Pensum früher nicht wirklich besser weg gesteckt? – Das fühlt sich echt doof an.

Meine Herausforderung für 2025 war:

… Entschleunigung. Dieser Impuls kam Anfang 2025. (Falls du neugierig bist, kannst du hier nochmal nachlesen, was ich Anfang 2025 schrieb.)

Denn so wie in 2024 konnte es nicht weitergehen. – Tja. So war der Plan. Ich wusste nicht genau wie, aber es standen ja auch nicht so viele Arbeitswochenenden an, sah also gut aus. – Sofort meldeten sich die vielen Ideen, die hintenanstehen mussten.

Das fühlte sich gut an! Ich freute mich darauf und legte dann bald los. Ich war so im Flow, die Ideen sprudelten und ich vergaß mich selbst. Keine wirkliche Pause. Kein Abschalten, Be- statt Entschleunigung im Kopf. Und schwupp war 2025 zu Ende.

Alles auf Anfang

So, jetzt wird es aber ernst. Dieses Jahr soll es wirklich Entschleunigung geben. Me-time. Täglich. Kleine, aber bewusste Inseln zur Regeneration. Und wirkliche Auszeiten. Mehrere davon. Und sobald ich das denke, meldet sich der Kritiker in mir: „Wie willst du das denn schaffen? Hast du doch letztes Jahr nicht geschafft!“ Mein kleines ‚Ich’ steht dann ganz schön bedröppelt da, schaut auf die Zehenspitzen und flüstert leise: „Ja. Stimmt. Du hast Recht. Ich weiß auch nicht. ABER ich WILL!“

Eine interne Unterhaltung

Mein Körper steht ihm sofort bei und stärkt es: „Ja, bitte, nimm mich ernst. Ich brauche ein bisschen mehr Wertschätzung.“

ICH, wird stärker, hat aber noch ein schlechtes Gewissen: „Ja, ich weiß, auch du hast Recht und ich bedaure, dass ich dich nicht früher schon beachtet habe. Das tut mir leid. Ich wusste es eigentlich.“

Körper: „Gut, dass du es erkennst, ich gebe Signale, aber wenn ich überhört werde, muss ich lauter werden. – Schön, dass du es jetzt wahrnimmst und ich nicht noch mehr schreien muss.“

ICH: „Danke. Ich achte jetzt wirklich besser darauf.“

Kennst du das auch?

Nimmst du interne Signale wahr und ernst? Das Problem ist, dass wir nicht mehr wirklich gewohnt sind, auf unsere Signale aus dem Inneren, der Intuition oder auch dem Körper zu achten. Wir haben gelernt, dass der Verstand das Zepter in der Hand haben muss. Alles andere ist „Gefühlsduselei“. Alles, was zählt ist die Ratio.

Dabei hätten wir alle Selbstheilungskräfte in uns, wenn wir wieder mehr und vor allem direkter auf diese Signale achten würden. So kann der Körper sich schnell regenerieren. Vorausgesetzt, wir „pflegen“ und ernähren ihn gut und gesund. Dazu gehört auch die Gedankenhygiene!

Parallelen in Beziehungen

Im oben beschriebenen Sinn sind wir mit uns selbst gut in Beziehung und genau so gilt es auch für die Beziehungen mit anderen.

Egal, ob es um unserer Lebenspartner geht, oder um Kollegen, Kunden und vor allem die Kinder.

Auch hier ist es wichtig, auf Signale zu achten und nicht immer nur den Verstand bestimmen zu lassen. Nicht falsch verstehen, er ist wichtig, da er gut abwägen kann. Doch kann er nur auf konkrete Erfahrungen zurückgreifen. Unserer Körperintelligenz, der Intuition stehen noch andere Sinne zur Verfügung.

Gerade heute habe ich im Radio gehört, dass Menschen, die sich gut in andere hineinversetzten können, also eine große Empathiefähigkeit haben, glücklicher sind. Hier mehr zu dieser Studie der Universität Mannheim. Ich wusste gar nicht, dass es sogar wissenschaftlich klar ist, dass zwischen Selbstmitgefühl und Wohlbefinden ein wichtiger Zusammenhang besteht.

Spannender Gedanke, oder? Lasst uns also empathischer mit uns und unseren Mitmenschen sein!

Zurück zu meiner Entschleunigung

Also, neben meinen #me-times werde ich auch meine Projekte achtsamer planen und auch im social-media-Bereich wieder etwas zurück schrauben. Außerdem werde ich mehr „Beziehungs“-Termine einplanen, Treffen mit Freunden. Ich will wieder etwas „sozial-kompatibler“ werden.

Meine Arbeitsplanung wird ebenso achtsamer ausfallen um meine „me-times“ auch ernst zu nehmen. Ich plane nicht mehr alle Projekte durch, denn dann „muss“ ich sie auch durchziehen, so bin ich. Hab ich mir ja vorgenommen! – D.h. ich lasse mehr auf mich zukommen. Das entspricht auch meinem Human Design-Typ. Sicher werde ich keine Angst haben, dass mir langweilig wird und ich nicht weiß, was ich tun soll.

So werden Zeitressourcen für ein bisschen Weiterbildung im spirituellen Bereich frei.

Mal sehen, wie es 2026 tatsächlich kommt

So mein Plan. – Im Januar 2027 gibt’s die Endabrechnung. Mal sehen, was das Leben mit mir und meinem Plan so anstellt.

Wir leben in einer spannenden und sehr bewegten Zeit. Sehr vielschichtig spannend. Und das Leben ist kostbar. Ich wurde tatsächlich gerade 58! Trotz diverser Wehwehchen fühlt es sich nicht so an!

Ich wünsche dir nun ein achtsames, Neues Jahr mit Genuss-Zeiten mit dir und deinen Lieben.

Schreib mir gerne, wie du das so hinbekommst. Ich kann sicher noch was lernen! ;)

Hausaufgaben für Pädagogen und Eltern

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Hausaufgaben sind nicht nur für Kinder. Auch Pädagogen und Eltern sollten ihre Hausaufgaben machen, in dem sie sich weiterbilden. Neue Imputs, Inspirationen wie mit der ein oder andere Situtation leichter umzugehen ist. Eine Möglichkeit wären ganz bequem Online-Kongresse! So könnten vielleicht auch die Hausaufgabensituationen zu Hause leichter gelingen!

Mit Montessori durch den Advent

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Der jährliche digitale Adventkalender von Alexandra Lux begleitet dich 2025 mit Montessori durch den Advent. Ein tägliches Zitat mit Alexandras Gedanken direkt ins Postfach. Wer möchte bekommt noch optional ein vertiefendes Video. Impulse für eine tägliche kleine Auszeit zum Innehalten. Für Pädagogen und Eltern, die Erziehung anders gestalten möchten.

Erfolgsstart ins neue Schuljahr

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Ein neues Schuljahr startet voller Elan. Für ein erfolgreiches Lernen stellt Alexandra Lux 5 Grundlagen in ihrem neuen Online-Kurs vor. Um was es geht und war auch für Schulanfänger wichtig ist ist im Beitrag erklärt.

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