10. October 2020

von Alexandra Lux

UNmaskierte Gedanken

... aus dem Herzen...

Ich sehe dich mit deiner Maske. Manchmal erkenne ich dich gar nicht.

Du trägst die Maske um mich zu schützen, nicht für dich selbst. Oder trägst du sie, weil es dir vorgeschrieben wird? Wie willst du mich schützen, wenn du nicht mal dich selbst schützen kannst?

Im Flugzeug bekommst du die Einweisung, dass du zuerst dir die Maske selbst aufsetzen sollst, um anderen helfen zu können. Es gilt generell, dass du für andere eine Unterstützung sein kannst, wenn du selbst stark bist.

All die Masken wirken auf mich entmenschlichend, ja bedrohlich! Jemand, der vermummt ist, hat nichts Gutes im Sinn, ich assoziiere es mit einem Überfall. Ich möchte nicht überall Bedrohungen sehen und schon gar nicht bin ich eine für dich.

Ich bin eigenständig

Du meinst, deine Maske schützt mich? Das ist ein vermeintlicher Schutz von außen. Ein vermeintlich mitmenschlicher und verantwortungsvoller Schutz. Für mich ist das übergriffig. Es hat nichts mit meiner Eigenverantwortung zu tun. Es beraubt mich dieser. Man sagt dir, dass nicht du dich schützt, sondern mich. Man appelliert an deine Mitmenschlichkeit, deine Verantwortung für die Gesellschaft. Wenn wir Menschen uns nützlich fühlen, fragen wir nicht mehr viel nach. Wir wollen bedeutsam sein.

Ich möchte gerne Sorge für mich tragen. Ich schütze mich, indem ich mich um mich kümmere. Um gesunde Ernährung, Bewegung, Zufriedenheit und Dankbarkeit. Eine gesunde Lebensweise, physisch wie psychisch. Ich sorge für ein funktionierendes Immunsystem und bin umsichtig in „gefährlichen“ Situationen. Wie beim Anschnallen im Auto. Ich schütze mich selbst, achte auch auf andere Verkehrsteilnehmer und verlasse mich nicht darauf, dass nur andere auf mich achten.

Ich kann es kaum ertragen

Es macht mich schwach, wenn mir ständig vor Augen geführt wird, dass jeder eine potenzielle Gefahr für mich ist. Es macht mich schwach, wenn mir ständig suggeriert wird, dass es keine Möglichkeit gibt, frei zu leben. Es macht mich schwach, wenn mir ständig Zahlen ohne Relation um die Ohren fliegen. Es macht mich schwach, wenn ich gegensätzliche Informationen bekomme, die mich an der Verantwortung der Regierung zweifeln lassen. Es macht mich schwach, wenn ich Lügen erkenne, die so offensichtlich sind, dass sie mich für unmündig verkaufen.

Ich verzweifle, wenn ich Kinder im Freien sehe, die mit Maske spielen und rennen müssen. Ich verzweifle, wenn Kinder in ihre Maske sprechen und ich sie nicht verstehen kann, ihre Mimik nicht sehen kann, und sie meine auch nicht. Ich verzweifle, wenn mir menschliche Regungen im Gesicht entgehen, wenn ich dein Lächeln nicht ganz sehen kann, wenn ich deine Schönheit nicht vollständig wahrnehmen kann. Ich verzweifle, wenn ein Kind mir sagt, dass es unter seiner Maske nicht richtig atmen kann. Ich verzweifle, wenn mir meine Verantwortung genommen wird und wenn man mich anlügt.

Es berührt mich, wenn ich Menschen treffe, die meine Meinung teilen. Es berührt mich, wenn ich Menschen erlebe, die aufstehen, die ihre Meinung sagen.

Ich halte mich an die Hoffnung, dass diese große Lüge auffliegt.

Es gibt mir Kraft daran zu glauben, dass alles einen positiven Sinn hat.

Es liegt in unserer Hand, was wir daraus machen, welche Bedeutung wir dieser Pandemie und diesem Auslöser geben. Das Virus selbst hat keine Absicht, weder eine Gute, noch eine Böse. WIR sind diejenigen, die im die Absicht geben. Die ihm die Macht geben. Die ihm die Bedeutung zuweisen. Die ihm die Erlaubnis geben, unser Leben zu bestimmen und einzuschränken.

Lügen mögen den Sprint gewinnen, aber den Marathon gewinnt die Wahrheit.

Michael Jackson

Eines weiß ich, Corona bereinigt. Corona deckt auf.

Es wird mir immer wieder nahe gelegt, dass ich mich mit meinen Gedanken dazu, mit meiner Kritik zurückhalten soll. Es könnte mir schaden. Ich könnte mein Geschäft schädigen und meine Aufträge könnten zurück gehen.
Ich gebe mir die größte Mühe, doch Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit, Empathie, Wahrheit, Authentizität sind mir wichtiger. Ich möchte in den Spiegel sehen und mich lieben können. Wen ich dadurch verliere, auf den kann ich verzichten. Du musst nicht meiner Meinung sein, ich auch nicht deiner, doch ich möchte, dass du tolerierst, was ich denke. Wir können gerne ins Gespräch kommen, ich lerne gerne dazu, doch ich lass mich nicht belügen und in meiner Würde und Freiheit beschneiden und beschämen.

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