21. May 2023

von Alexandra Lux

Montessori ist so viel mehr …

… als nur eine Pädagogik!

Was verknüpfen Sie mit Montessori? – Ein alter Hut? Weisheiten aus dem letzten Jahrtausend? Etwas für elitäre Kreise? Etwas für „behinderte“ Kinder?

Und dabei steckt so viel mehr dahinter. Es ist – wie so oft – nicht das Offensichtliche. Wer sich mehr damit beschäftigt – ein Einstieg kann mein Buch TUN sein - wird erkennen, dass die Essenz der Idee nie veralten wird.

In der Essenz geht es um die Haltung zum Kind, zum Jugendlichen, zum Lernenden. Was verstehe ich selbst unter Lernen und wie möchte ich selbst das Lernen leben? Wie sehe ich Kinder in ihrer Entwicklung? Muss ich sie erziehen – also zu meinen Idealen ziehen, oder begleite ich sie neugierig auf ihrem Weg? Müssen sie zu dem werden, was von ihnen erwartet wird?

Und genau das macht für mich den großen Unterschied

Jederzeit zu reflektieren und zu hinterfragen, wie und aus welchen Beweggründen ich mich wie verhalte und welche Grundsätze ich habe. Das ist meine Vision, dazu möchte ich anregen, ohne zu belehren.

Das vermittle ich in all meinen Montessori Workshops der Ausbildung durch die Akademie Biberkor, sowie in meinen Vorträgen und meinen neuen Online-Kursen. Durch Hinterfragen von automatisierten und allgemeingültigen Verhaltensmustern und Prinzipien gelingt es, den gewohnten Pfaden auf die Schliche zukommen und neue Wege und Überzeugungen zu finden. Genau das ist für mich gelebte Montessori-Pädagogik. Es geht nämlich nicht hauptsächlich um Materialien oder die Schulform. Es geht um den Umgang miteinander und die grundsätzliche Auseinandersetzung mit Erziehungsansichten.

Noch immer so aktuell!

Maria Montessori ist zu ihrer Zeit schon neue, innovative und unkonventionelle Wege gegangen. Das sind sie heute, wenn wir unser System so anschauen, immer noch! Selbstbestimmtes Lernen und Handeln? In den konventionellen Schulen undenkbar, auch wenn es gewollt ist und in Ansätzen versucht wird. Doch letztendlich wird es wieder nach Normen beurteilt. In der Gesellschaft sind diese Eigenschaften sehr unbequem. Maria Montessori wollte, dass Kinder zu kritisch denkenden und unabhängigen Erwachsenen heranwachsen.

Sie geht davon aus, dass jedes Kind mit all den Potenzialen, die es in seinem Leben braucht, auf die Welt kommt. Wir Erwachsene müssen nur dafür sorgen, dass es diese Potenziale auch entfalten kann. Ja - Potenzialentwicklung ist in aller Munde und schon etwas überstrapaziert. Doch genau das ist es. Und wird doch so oft überhaupt nicht ermöglicht oder gelebt. Denn neue Unterrichtsfächer oder mal ein Projekt helfen da nicht. Es ist die Haltung, die wir den Kindern gegenüber haben. Sehen wir sie als unvollständige Wesen, die geführt werden müssen, oder eben als vollkommene Wesen, die auf ihrem Weg in die Welt begleitet werden? – Das macht den großen Unterschied! Natürlich brauchen sie Führung und Orientierung in dieser Welt. Es meint nicht, sie einfach sich selbst zu überlassen.

Diese Haltung kann jeder übernehmen

Daher kann jeder zu Hause auch Montessori leben. Es geht ganz einfach. Wenn man sich auf den Weg macht, die konventionellen Wege zu überdenken und eigene Wege geht. – Ich unterstütze dabei gerne. ElternCoaching ist eine Möglichkeit, meine Bücher eine andere oder auch meine Onlinekurse.

Bei mehr Interesse einfach eine Mail schreiben.

„Das Leben zu stimulieren, es jedoch frei zu lassen, sich zu entfalten, das ist die erste Pflicht des Erziehers.“

Maria Montessori

Individualisiertes oder industrialisiertes Lernen?

Individualisiertes oder industrialisiertes Lernen?

Ich erlebe die Bildungslandschaft als Industriezweig. Es wird erwartet, dass tolle, zeitgemäße Produkte auf den Markt kommen, doch die "Prokuktionslinie" ist total veraltet. Statt zu erneuern, wird weiter vom Band geliefert.

Das macht man halt so …

Das macht man halt so …

"Das macht man halt so" ist kein bewusstes, überzeugtes Handeln. Regelmäßige Reflexion zum eigenen Verhalten vermeidet diese Automatismen und führt zu bewusstem und authentischen Handeln.

Impuls zum Neuen Jahr

Impuls zum Neuen Jahr

Warum man Kinder überhaupt nicht dort abholen muss, wo sie stehen, erkläre ich in diesem Gedanken-Impuls. Begegnung ist das Zauberwort und eröffnet völlig neue Welten.

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